{"id":357,"date":"2011-06-11T00:13:47","date_gmt":"2011-06-10T22:13:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-seiten.de\/ganz-nah\/?page_id=357"},"modified":"2011-09-07T17:55:36","modified_gmt":"2011-09-07T15:55:36","slug":"historische-gebaeude-auf-postkarten","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.berliner-seiten.de\/ganz-nah\/fotokarten\/historische-gebaeude-auf-postkarten\/","title":{"rendered":"Historische Geb\u00e4ude auf Fotokarten"},"content":{"rendered":"<h3>Von meiner einstigen Ausbildung in den Schulf\u00e4chern Geografie und Geschichte r\u00fchrt das fotografische Interesse an Natur und Gesellschaft gleicherma\u00dfen her. Historische Geb\u00e4ude als &#8222;soziale Manifestation&#8220; waren und sind daher st\u00e4ndig auch im Blickwinkel meiner Kamera und somit Gegenstand von Fotokarten. Die Besch\u00e4ftigung mit der Berliner Stadtentwicklung w\u00e4hrend meiner T\u00e4tigkeit im &#8222;Luisenst\u00e4dtischen Bildungsverein&#8220; 1992-2002 hat dies sehr bef\u00f6rdert. In jener Zeit entstand mein Buch LEXIKON DER BERLINER STADTENTWICKLUNG, Haude und Spener, Berlin 2002. Dort zitiere ich auf Seite 310 die S\u00e4tze eines Kenners:\u00a0 <em>&#8222;Architektur ist eine soziale Manifestation. Wenn wir wissen wollen, weshalb gewisse Dinge in unserer Architektur so und nicht anders sind, m\u00fcssen wir auf die Gesellschaft schauen; denn unsere Bauten und St\u00e4dte sind ein Abbild der Gesellschaft.&#8220; (Louis Henry Sullivan, 1856-1924)<\/em><\/h3>\n<h3>Auf drei Unterseiten stelle ich Fotokarten mit historischen Geb\u00e4udenvor. Dabei nimmt nat\u00fcrlich Berlin den absolut gr\u00f6\u00dften Raum ein. Es ist bekannt, dass die Meinungen und Urteile \u00fcber Berlin einst und heute sehr geteilt sind. Sie reichen von \u00fcberschwenglichem Lob bis zu harschem Tadel: <em>&#8222;Berlin ist eine au\u00dferordentlich sch\u00f6ne und pr\u00e4chtige Stadt&#8220;<\/em>, sagen die einen (hier: Johann Caspar Riesbeck, 1783); <em>&#8222;Berlin! Berlin! du gro\u00dfes Jammertal, \/ Bei dir ist nichts zu finden, als lauter Angst und Qual&#8220;<\/em>, sagen die anderen (hier: Heinrich Heine, um 1820). Aber bei allen Kontroversen ist wohl unbestritten: Berlin ist wieder zum politischen Zentrum der Republik geworden. Und keine andere deutsche, europ\u00e4ische oder Weltstadt hat im zweiten Jahrtausend unserer Zeitrechnung auf ihrem Stadtgebiet eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt und mehr Extreme politischer Systeme und damit verbundene Ereignisse durchlebt als Berlin. Vergangenheit und Gegenwart sind hier einzigartig miteinander verschmolzen, was besonders in den historischen Geb\u00e4uden zum Ausdruck kommt. Das Interesse an der Stadt ist weiter stark gewachsen, seit am 23. August 1999 Deutschland offiziell wieder von Berlin aus, dem neuen Sitz von Bundeskabinett und Parlament, regiert wird.<\/h3>\n<h3>Bei meinen Fotokarten bekommt zun\u00e4chst &#8222;Berlin bei Nacht&#8220; den Vortritt, danach geht es &#8222;bei Tag&#8220; um das historische Berlin, oder besser: was davon noch \u00fcbrig geblieben ist. Den Abschlu\u00df bilden Fotokarten, die ich nach Besuchen historischer St\u00e4tten <strong>au\u00dferhalb<\/strong> Berlins gestaltete.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von meiner einstigen Ausbildung in den Schulf\u00e4chern Geografie und Geschichte r\u00fchrt das fotografische Interesse an Natur und Gesellschaft gleicherma\u00dfen her. 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