Letzte Wintervorbereitungen

1-Karte1Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Die drei vergangenen meteorologischen Herbstmonate September, Oktober und November bescherten Deuschland den zweitwärmsten Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Der Herbst war – nach den veröffentlichten Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) – gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 um 2,3 Grad C zu warm und um 18 Prozent zu trocken, aber auch um 5 Prozent zu arm an Sonnenschein. Berlin schnitt dabei besonders extrem ab: Hier war es mit durchschnittlich 12,0 Grad sogar 2,5 Grad wärmer als im langjährigen Mittel, mit nur 77 Liter Niederschlag pro Quadratmeter war Berlin sogar das trockenste Bundesland (gegenüber dem Mittel von 128 l/qm); die Sonne schien bei uns im Herbst aber immerhin mit 320 Stunden etwas länger als im langjährigen „Soll“ (315 l/qm).

Und nun steht der Winter vor der Tür. Will man die Wintervorbereitungen der Natur wie im Zeitraffer besonders anschaulich betrachten, dann sollte man in diesen Tagen Eichhörnchen (wissenschaftlicher Name Sciurus vulgaris) beobachten! Vor meiner Kamera zeigten die rotbraunen Nager, die keinen Winterschlaf kennen, eindrucksvoll, wie sie sich mit ihrer Kletter- und Springkunst, ihrer Umsicht, Neugier und atemberaubenden Schnelligkeit auf den Winter vorbereiten, indem sie pausenlos und rasant in unzähligen Verstecken Nahrungsvorräte anlegen. Und das hat seinen Grund: Eichhörnchen sind bei ihrem enormen Energieverbrauch kleine Vielfraße; sie können täglich mehr als die Hälfte ihres Körpergewichts (das beträgt bis zu 400 Gramm) an Nahrung (Nüsse, Samen, Früchte, Insekten, Vogeleier usw.) aufnehmen!

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Miniaturen im ersten Frost

1-Karte1Langsam muss nun auch der Herbst weichen, der meteorologische Winteranfang steht vor der Tür. Wer sich heute Morgen in der Natur umsah, konnte das „Klopfen“ des Winters deutlich vernehmen – in Gestalt hübscher Miniaturen, die der erste Nachtfrost an bodennahe Blätter und winterharte Blüten wie Lampionblumen (wissenschaftlicher Name Physalis alkekengi) gezaubert hatte. Meine Kamera war dabei, als das gezuckerte Herbstbunt im Licht der Morgensonne erstrahlte, aber leider bald darauf wieder dahinschmolz …

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Halbjahresgeburtstag am Weißen See

In wenigen Tagen können die vier übrig gebliebenen Jungschwäne vom Jahrgang 2014 am Weißen See auf ein halbes Lebensjahr „zurückblicken“ – mitten im trüben November, am schläfrigen See mit seinem niedrigen Wasserstand und verwaisten Schwanennest vom Frühjahr, inmitten planschender Enten und Blesshühner …

1-Karte1a2-P1000261-adb3-P10003665-P1000219-adb6-Karte24-Karte3Und dann fliegen urplötzlich auch die Jungschwäne mit ihren Eltern ins Bild: als wollten sie mit ihrer kleinen Flugshow zeigen, was sie schon drauf haben (im folgenden ersten Foto bei normaler Brennweite nur schwach auf der Gegenseite zu erkennen). Viel Zeit nehmen sie sich aber zum Fliegen nicht, mir scheint auch, dies fällt den Halbjährigen noch reichlich schwer. Anschließend folgt – natürlich! – eine ausgiebige festtägliche Futtersuche ….

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