Sieben Schläfer

Sieben Schläfer und Schläferinnen sind auf dem Foto zu erkennen – meine kleine Huldigung an den heutigen sog. Siebenschläfer-Tag. In meinem Blog hat es seit 10 Jahren Tradition, die Fotos besonders an diesem Tag in einen Zusammenhang mit dem aktuellen Wettergeschehen zu stellen. Schon sehr früh hatte ich ausgeführt, dass die alte Legende „meteorologisch nicht haltbar“ ist, wonach das Wetter vom jeweiligen 27. Juni das Wetter für die nächsten sieben Wochen bestimmen solle. Heute war ein sehr heißer, trockener Sonnentag – und es wäre schrecklich, wenn der ganze Sommer so wäre!

Ich war an diesem heutigen heißen Siebenschläfer-Tag mit der Kamera an zwei Schauplätzen unterwegs: im nahen Volkspark Prenzlauer Berg und am Weißen See. Die müden und apathisch wirkenden sieben Schläfer(innen) vom Weißen See bringen meinen Gesamteindruck am besten auf den Punkt: Wassernot und Trockenheit, soweit das Auge reicht

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Jeder Tropfen ist kostbar

Endlich – nach wochenlanger Trockenheit gab es vergangene Nacht und heute Vormittag den ersehnten Regen. Die Natur schrie förmlich danach – an vielen Orten wurden die höchsten Temperaturen gemeldet, die je im Monat Juni gemessen wurden, etwa im brandenburgischen Altdöbern mit 39,3 Grad C. Und am schlimmsten: Es kam im Süden Brandenburgs zu verheerenden Waldränden, Menschen mußten aus ihrer Wohnungen evakuiert werden.

Der nächtliche Regen brachte eine erste Entspannung der Situation. Die Gefahr aber bleibt, weil sich die trockene Wetterlage nicht grundlegend ändert. Was meine Kamera heute Vormittag im Kiez einfing, scheint nur eine kleine Erholungsphase gewesen zu sein, ein kurzes Aufatmen – es bleibt dabei: Jeder Tropfen ist kostbar…

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Freudige Rückkehr

Heute gab es am Weißen See endlich wieder einmal Grund zur Freude. Der am 9. Juni an einem Virus erkrankte Schwanenvater kehrte nach medizinischer Behandlung und offensichtlicher Genesung an den See zurück. In aktiver Selbsthilfe hatte die „Schwanen-Community“ am See um Ralf G., Steffi H., Silvio G. und andere dem Schwan vor acht Tagen durch rasches Handeln das Leben gerettet. Seit heute Mittag wurde die Rückkehr des Schwanes freudig am See erwartet.

Ich war mit meiner Kamera dabei. Meine kleine Bilddoku vermittelt einen Eindruck von dieser „Freudigen Rückkehr“: vom Eintreffen des Schwanes durch das beherzte Tun von Ralf G. und Steffi H., dem „Hunger“ des Schwanes nach dem See und vor allem seinem raschen Wiedersehen mit der Partnerin und endet – natürlich!- beim Gelege im Nest – und hoffentlich behält dabei unser weiser Johann Wolfgang v. Goethe wieder einmal Recht: „Kühn ist das Mühen, / Herrlich der Lohn!“

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