Weißer See im Winterkleid

Im letzten Beitrag mußte ich noch den fehlenden Schnee in der Winterdekoration am Fennpfuhlsee monieren. Ganz anders bei meinem heutigen Ausflug: Leichter Schneefall hatte über Nacht dem Weißen See ein dokoratives Winterkleid verpasst. Dazu strahlender Sonnenschein – meine Kamera und ich durften sich freuen. Der Dank waren einige ansehnliche Sichten auf die verschneiten Uferregionen, auf Schneeminiaturen an den Bepflanzungen, auf die hohen Aktivitäten der Wasservögel, vor allem auf einen majestätischen Flug eines Graureihers – und natürlich des Schwanenpärchens mit seinen verbliebenen beiden Jungschwänen, von denen einer sogar in eine aufregende Notlage geriet…

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Wintertag am Fennpfuhlsee

12. Januar 2022 – fast ein Bilderbuch-Wintertag am Fenpfuhlsee, wenn nur etwas Schnee zur Dekoration hinzukäme. Sonst ist die Winterparade fast komplett: nasskaltes Wetter, Eis, alle Wasservögel einschließlich des neuen Schwanenpärchens sowie die Eichhörnchen unterwegs auf Nahrungssuche und -bettelei – und sogar die ersten winterharten Frühblüher Schneeglöckchen und Winterlinge sind dabei, letztere allerdings im Volkspark Friedrichshain. Fazit: Winterästhetik überall, aber die Sehnsucht nach dem Frühling mit Emanuel Geibels „Hoffnung“: „Es muß doch Frühling werden“ beherrscht den Wintertag am Fennpfuhlsee…

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Wo bleibt das Böllerverbot in den Parks?

Die Welt hat wieder ein neues Jahr begrüßt – freudig und schrill wie eh zuvor. Die Corona-Pandemie hat dem auch im zweiten Jahr ihres Wütens keinen Abbruch getan. Zwar werden überall in ersten Bilanzen – auch in Berlin und Brandenburg – der „ruhigere“ Verlauf und die positiven Auswirkungen des hiesigen Verkaufsverbots von Feuerwerk sowie die Einrichtungen von sog. Böllerverbotszonen hervorgehoben, aber es lassen sich auch diesmal die schweren Silvesterschäden nicht übersehen: Schwerverletzte, fast 280 Festnahmen in Berlin, erneut viele Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte, gestiegene Einsätze der Berliner Feuerwehr (ein Drittel mehr als vor zwei Jahren) usw.

Nur eines fällt auch diesmal bei allen ersten Bilanzierungen auf: Keiner erwähnt, geschweige bilanziert, die Silvester-Böllerschäden in und an der Natur! Ich habe auch diesmal meinen Kamera-Rundgang am gestrigen Neujahrsmorgen in beiden nahen Parks nicht versäumt – zumal die ersten Schneeglöckchen im Fennpfuhlpark das Licht der Welt „erblickt“ haben. Und so fällt meine Bilanz um so mehr sehr kritisch aus: Trotz der Einschränkungen ist der Böllerangriff auf die Natur in der Silvesternacht unvermindert gr0ß! Zwar hat sich die Zahl der Böller offensichtlich verringert, aber die Wucht der Geschosse signifikant, wie die Fotos der „Abschußrampen“ und „Stalinorgeln“ belegen, vergrößert. Deshalb steht wie ein „Mahnmal gegen den Böllerwahn“ auch diesmal am Schluß meiner Bilanz der Protest: Hört mit diesem Böllerwahn gegen die Natur auf! Auch die Parks müssen zu den Böllerverbotszonen gehören!

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