Novemberromantik

Nach dem anhaltend heißen Sommer und warmen Herbst ist nun der deutliche Wetterumbruch mit etwas mehr Regen und erstem Frost eingetreten. Die Natur ist dabei, sich darauf einzustellen. Noch fehlt der Schnee, aber Raureif und Nebel haben schon ihren Zauber versprüht – Novemberromantik ist eingezogen.

Natürlich war ich mit der Kamera unterwegs, um einiges davon einzufangen: im nahen Biotop des Volksparks, am Fennpfuhlsee und am Weißen See. Zudem fällt mein Besuch am Weißen See mit dem Halbjahres-Geburtstag der vier Jungschwäne zusammen: Sie präsentierten sich heute in guter Verfassung – und verändertem Outfit, bei dem das Kükengrau zunehmend vom weißen Federkleid ersetzt wird …

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Tief Alexandra schlägt zu

Diesen heutigen Regentag hätten wir uns Monate früher gewünscht! Seit April gab es, von einigen kurzen Unterbrechungen abgesehen, überdurchschnittlich warmes und trockenes Wetter. Selbst in der zurückliegenden ersten Dekade November war es noch gegenüber dem 30jährigen Mittel 1981-2010 zwischen zwei bis vier Grad zu warm.

Nun aber scheint sich die Wetterlage in Mitteleuropa langsam in Richtung Winter umzustellen. Das Ostseetief Alexandra gab so etwas wie ein Startsignal und bescherte uns heute erst mal ein kräftiges Regenband mit ganztägigem Landregen, in den nächsten Tagen werden die Temperaturen in Mitteleuropa schrittweise zurückgehen.

Grund genug, heute „unter dem Regenschirm“ den Wetterwechsel inclusive Landregen mit der Kamera zu beobachten – rund um den Fennpfuhlsee, wo ich mich gerade paar Tage zuvor noch an der „Spätherbst-Melancholie“ erfreute und heute überraschend einem „verlorenen Sohn“ begegnete …

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Spätherbst-Melancholie am Fennpfuhlsee

In der spätherbstlichen Sinfonie der Farben und des Lichts darf bei mir auch der Fennpfuhlsee mit seinem angrenzenden 14-Hektar-Park nicht fehlen. Man könnte meinen, See und Park hätten sich besonders für meine kleine Fotoshow herausgeputzt: Wo man auch hinschaut, gibt es Motive in Hülle und Fülle, die die reifende Natur anbietet. Und über allem breitet sich eine seltsame melancholische Stimmung aus, die vom Ende eines weiteren Jahres kündet und mahnt, dass Leben und Tod zusammengehören. Albert Camus (1913-1960), der französiche Literaturnobelpreisträger (1957), hat wohl deshalb in den bunten Herbstblättern den kommenden Frühling gesehen: „Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.“ Auch auf meinen Fotos nehmen diese „Herbstblüten“ einen zentralen Platz ein …

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