Aufatmen

Der Sommer legt endlich auch in unserer Region eine kleine „Pause“ ein, die Natur atmet auf: Der lang ersehnte Regen ist gekommen! Es war kein anhaltender Landregen, auf den das besonders stark ausgetrocknete Brandenburg gewartet hatte, aber auch die teils kräftigen kleineren Schauer haben gut getan.

Meine Kamera hat davon am Freitag einiges im Kiez eingefangen – und der Rundgang beginnt natürlich dort, wo der letzte endete: bei den durstigen Zichorien. Ob allerdings dabei die alte Bauernregel im Zeitalter des beginnenden Klimawandels noch gültig ist, möchte ich sehr bestreiten: „Ein Tag Regen tränkt sieben dürre Wochen“ …

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Verschont vom Rasenmäher

Wenn man in diesen Tagen durch das Steintor von der Hohenschönhauser Straße aus in den Volkspark Prenzelberg hinaufgeht, bietet sich dem aufmerksamen Naturbetrachter jenes Bild, das ich als Headfoto festgehalten habe: Gleich hinter den Steinsäulen steht eine einsame Pflanze auf einem vor kurzem gemähten Rasen – eine sogenannte Zichorie, eine Gewöhnliche (Gemeine) Wegwarte mit dem wissenschaftlichen Namen Cichorium intybus. Der motorisierte Mäher hat diese Pflanze bei seiner Arbeit bewußt stehenlassen – er hat sie verschont! Eine gute Tat, sehr lobenswert, Naturschutz mit großer Moral! Denn die Zichorie gehört zu den wertvollsten Wildpflanzen: als Heil- und Nahrungsmittel für Menschen und als Pollenspender für unzählige Insekten, darunter Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Die Wegwarte ist in Deutschland bereits für 2020 als „Heilpflanze des Jahres“ bestimmt worden, nachdem sie 2005 schon „Gemüse des Jahres“ und 2009 „Blume des Jahres“ war.

Meine folgenden Fotos verstehe ich daher als kleine Homage an die tollen Zichorien, aber auch an den tollen Rasenmäher, der die himmelblaue Schönheit oberhalb des Steintores stehenließ …

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Bilderbuch-Siebenschläfer

Auch der heutige Siebenschläfer-Tag ist für mich ein Muß, mit der Kamera Ausschau nach dem Sommer zu halten. Das ist seit Jahren so. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass es in den vergangenen Jahren um den 27. Juni herum so eine stabile hochsommerliche Wetterlage gab, die die Prognose auf den kommenden Sommer so zwingend macht, wie in diesem Jahr: Siebenschläfer-Mythos hin oder her – alles deutet bei dieser relativ stabilen Wetterlage am Monatswechsel Juni/Juli auf einen warmen und trockenen Sommer hin.

Jedenfalls könnten meine Fotos vom heutigen Bilderbuch-Siebenschläfer mit so vielen illustren Sommergästen in unserem Kiez auf einen einen heißen Sommer auch 2019 hinweisen…

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