Berliner Weihnachtsmärkte 2022

Nach den Verzichten und Beschränkungen 2020/21 versprühen sie wieder ihren Reiz und Charme – die Weihnachtsmärkte. Allein in Berlin sollen es über 60 sein, in ganz Deutschland sogar zwischen 1500 bis 3000. Sie gehören unbestritten seit Jahrhunderten zur Weihnachtstradition, werden als ein fester Bestandteil des „vorweihnachtlichen Brauchtums im deutschsprachigen Raum“ anerkannt. Die Ursprünge (1296 „Dezembermarkt“ in Wien, 1310 „Nikolausmarkt“ in München, 1384 „Fleischmarkt“ in Bautzen, 1434 „Striezelmarkt“ in Dresden, 1697 „Christkindlesmarkt“ in Nürnberg …) liegen Jahrhunderte zurück. Für Berlin sind die Anfänge weniger genau bekannt: „Über das Alter des Berliner Weihnachtsmarktes gibt es keine exakten Hinweise. Aber schon bevor 1735 ein Markt am Petriplatz [Fischerinsel] und in der Breitenstraße etabliert wurde, soll es einen Weihnachtsmarkt gegeben haben.“ (Achim Hilzheimer: Advent, in: Lindenblätter, Sitten und Bräuche in Deutschland, Teil I Winterbräuche, Berlin 1998, S. 29). Allerdings hat sich der Charakter der Weihnachtsmärkte über die Jahrhunderte verändert: von Handwerks- und winterlichen Versorgungsmärkten hin zu breiten Kommerz- und Vergnügungsangeboten mit Geselligkeit, Weihnachts- und Kunsthandwerksartikeln, Speisen & Getränken, Rummel und noch mehr.

Ich habe in den vergangenen Tagen einige wenige ausgewählte Berliner Weihnachtsmärkte mit der Kamera besucht. Am Ende stellte ich meine Favoriten in einem kleinen Ranking meiner vier schönsten Weihnachtsmärkte zusammen, wobei aus Platzmangel jeder nur 2 bis 4 Fotos erhalten kann:

Platz 1: „Weihnachtsmarkt vor dem Schloß Carlottenburg“

Platz 2: „WeihnachtsZauber an der Staatsoper“ (der umgezogene Weihnachtsmarkt vom Gendarmenmarkt)

Platz 3: „City-Weihnachtsmarkt“ (an der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz)

Platz 4: „Berliner Weihnachtszeit“ (zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche)

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Eis und Schnee am Weißen See

Der Wintereinbruch hat einige Tage angehalten. Eis und Schnee auch am Weißen See – so läßt sich das Bild zusammenfassen, das sich meiner Kamera gestern darbot. Optisch ringsum schöne Anblicke, aber für die Tier- und Pflanzenwelt – insbesondere die Wasservögel, darunter Schwanito – eher ein plötzlicher Überfall. Und die frühe Eisbildung ist Wasserbindung und daher auch dem Wasserstand keinesfalls förderlich

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Start in den Winter

Viele trauten gestern am Morgen kaum ihren Augen: Über Nacht hatte es geschneit! Einen so frühen Wintereinbruch hat es lange Jahre nicht gegeben. In einem Blogartikel vom 23. November 2015 hatte ich von einem ähnlich frühen „Wintereinbruch mit Pauken und Trompeten“ vom Tag zuvor berichtet, gestern also sogar noch einige Tage früher. Die dünne Schneedecke verschwand dann im Laufe des Tages weitgehend. Aber der folgende Nachtfrost ließ einige Reste übrig und überzog alles mit einer dünnen Eisschicht.

Dieses Wetterszenario bedeutet „Start in den Winter“. Also heraus mit der Kamera, um dieses – wenn auch nur vorübergehende – seltene, jahreszeitlich so früh einsetzende Naturereignis mit einigen Fotos festzuhalten …

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