Der Winter klopft an

In 10 Tagen ist meteorologischer Winteranfang – und heute Morgen klopfte der Winter schon mal leise an: auch im nahen Volkspark Prenzlauer Berg. Vom Boden strahlten die bunten Herbstblätter im zarten Raureif entgegen. Ich mußte mich mit meiner Kamera beeilen, um wenigsten etwas davon einzufangen, denn bald war der Zauber schon wieder verschwunden…

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Spätherbst am Weißen See

Auch am Weißen See ist der Spätherbst eingekehrt. Als untrügliches Zeichen dafür gilt das Einfärben des Eichenlaubes, nachdem die meisten anderen Bäume und Sträucher ihr Laub bereits abgeworfen haben, das sich nun am Boden als dichter „Teppich“ ausbreitet. Das allein war heute schon einen Ausflug an den Weißen See wert.

Hinzu kommt ein kleines Jubiläum: Heute vor einem halben Jahr schlüpften die letzten Schwanenküken und vervollständigten so die Großfamilie mit den Siebenlingen. Leider verletzte sich vor einigen Wochen einer der Jungschwäne, mußte tierärztlich behandelt und schließlich an ein anderes Gewässer verbracht werden. Auch der Ganter verletzte sich, konnte geheilt und vor kurzem an den See zurückgebracht werden. Zum Halbjahresjubiläum erlebte ich heute die Großfamilie in guter Verfassung und als den allgemein gewohnten Hingucker am See. Dem entspricht allerdings nicht das Ranking der „30 tollsten Berliner Wildtiere„, das der RBB dieser Tage (13.11.) ausstrahlte. Danach rangieren die Höckerschwäne in der Gunst der Berliner nur auf Platz 25 – hinter Krähen (Platz 21), Graureihern (Platz 18), Fröschen (Rang 12), Füchsen (Platz 4) und Wildbienen (Platz 1). Etlichen dieser „tollen Berliner Wildtiere“ begegnete ich auch an dem heutigen schönen Spätherbsttag am See: den Schwänen, einem Graureiher, Krähen und sogar zwei Haubentauchern auf einer spätherbstlichen Stippvisite…

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Goldener Herbst am Puhlstrom

Den „Puhlstrom“ wird man auf keiner Weltkarte finden. Das ist nicht verwunderlich. Denn dieses kleine, sehr träge dahinfließende Gewässer gehört zu den insgesamt 970 Kilometer an natürlichen und künstlichen Wasserläufen im Spreewald. Genauer: Es befindet sich im Unterspreewald nahe Schlepzig und dem bekannten Buchenhain. Der Puhlstrom ist aber ein Begriff bei Anglern, Wassertouristen – und natürlich bei Wanderern.

Besonders lockt der Goldene Herbst, den Puhlstrom im Unterspreewald zu besuchen. Das habe ich mit Angehörigen schon mehrfach getan, so im Oktober 2012, als ich jenes Terrain in einem Blogartikel mit „Krone des Goldenen Oktober“ überschrieb und im Frühjahr 2016 nicht minder begeistert vom „grünen Unterspreewald“ schwärmte. Gestern war es wieder soweit. Wir erlebten einen prächtigen „Goldenen Herbst am Puhlstrom“ …

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