Goldener Herbst am Puhlstrom

Den „Puhlstrom“ wird man auf keiner Weltkarte finden. Das ist nicht verwunderlich. Denn dieses kleine, sehr träge dahinfließende Gewässer gehört zu den insgesamt 970 Kilometer an natürlichen und künstlichen Wasserläufen im Spreewald. Genauer: Es befindet sich im Unterspreewald nahe Schlepzig und dem bekannten Buchenhain. Der Puhlstrom ist aber ein Begriff bei Anglern, Wassertouristen – und natürlich bei Wanderern.

Besonders lockt der Goldene Herbst, den Puhlstrom im Unterspreewald zu besuchen. Das habe ich mit Angehörigen schon mehrfach getan, so im Oktober 2012, als ich jenes Terrain in einem Blogartikel mit „Krone des Goldenen Oktober“ überschrieb und im Frühjahr 2016 nicht minder begeistert vom „grünen Unterspreewald“ schwärmte. Gestern war es wieder soweit. Wir erlebten einen prächtigen „Goldenen Herbst am Puhlstrom“ …

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Herbstsonne – an fünf Seen

Die Herbstsonne hat noch einmal kräftig zugeschlagen. Das fand ich gestern gleich an vier Seen eindrucksvoll bestätigt: am Weißen See, Orankesee, Obersee und Faulen See, zwei Tage zuvor bereits am Fennpfuhlsee. Überall hat die Sonne die Seen und ihre umliegenden Parks in leuchtende Farben getaucht, so dass sie den schönsten Anblick des Jahres bieten: ein Festival des Sonnenlichts. Johann Wolfgang v. Goethe hat vor über zwei Jahrhunderten (1797) in seinem „Prolog im Himmel“ zum Faust I die seitdem wohl berühmteste poetische Huldigung an die Sonne geschrieben und damit ihre überragende Bedeutung für unsere Welt und ihre Erdenbürger poetisch verewigt:

„Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang,
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang.“

Meine ausgewählten Fotos können nur einen kleinen Eindruck davon vermitteln, wie die Herbstsonne gestern „nach alter Weise tönte“, alles überstrahlte, verzauberte und erfreute …

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Goldener Herbst am Nordfließ

Der Spreewald war und ist zu jeder Zeit eine Attraktion, aber am prächtigsten zeigt er sich im Herbstkleid. Also hieß es am vergangenen sonnigen Wochenende wieder einmal: Auf in den Spreewald! Ziel war diesmal das Naturschutzgebiet Oberspreewald, und zwar in seinem Kerngebiet südlich des sog. Nordumfluters, an einem der schönsten Spreewald-Wanderwege entlang des Nordfließes.

Im kleinen Familienkreis wanderten wir zu dritt vom Waldhotel Eiche zur historischen Ruine der Kannomühle und zurück, eine schöne, insgesamt rund 8 Kilometer lange Wanderung. Diesen Weg war auch schon 161 Jahre zuvor der damals 40-jährige Theodor Fontane (1819-1898) gewandert. An seine damalige „kurze Rast am Nordfieß“ an einem Findling erinnert heute eine Gedenktafel, natürlich mit seinem Dichterwort, in dem er das „Netz der Spreekanäle“ mit dem „Zauber von Venedig“ vergleicht. Unsere Kameras konnten leider nur einen Bruchteil davon einfangen …

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