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Die seit dem 23. August vergangenen rund drei Wochen gehen als „ein außergewöhnliches klimatische Ereignis“ in die Geschichte ein – so heißt es in einer heute vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Klimatologischen Einschätzung des Spätsommers 2016. War bereits der gesamte meteorologische Sommer 2016 global als der bisher wärmste Sommer seit 1880 eingestuft worden, folgte nun auch in den beiden ersten Wochen des begonnenen meteorologischen Herbstes eine „außergewöhnlich warme Witterung“, die durch einen stabilen großräumigen Hochdruck-Komplex verursacht wurde – vergleichbar mit September 1947, 1973 und 2006, als jeweils Monatsmittel von 16,9 bzw. 16,8 Grad C erreicht wurden. Und: In der vergangenen spätsommerlichen Hitzeperiode fielen laut DWD bei uns nur 60 Prozent des langjährigen mittleren Niederschlags.
Gestern machte ich mich mit der Kamera auf den Weg, um vor Ort an „meinen“ drei Seen die Folgen dieses heißen und trockenen Spätsommers zu betrachten. Das Hauptinteresse galt dabei – natürlich! – den Schwänen. Ich wollte schauen, wie sie mit der Hitze und dem Niedrigwasser zurechtkommen.
Generelles Urteil: Sie haben das „außergewöhnliche klimatische Ereignis“ gut überstanden. Ich fand an den drei Seen insgesamt 15 muntere Schwäne, einer weniger, nämlich der umgebrachte Ganter am Fennpfuhlsee, als vor Wochen. Am Weißen See befanden sich gestern die bekannten drei Schwäne, von „neuen Schwänen“ und „Schwanenkämpfen“, wie manche meinten, war nichts zu sehen. Schließlich erfreuten sich auch am Orankesee die seit dem tragischen Weißenseer Vorfall vom 29. Juni verbliebenen sieben Schwäne trotz Badebetriebs und bedrohlicher Nähe von Anglern ihres Lebens …












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Vor einer Woche hat das meteorologische Herbstquartal begonnen – aber weiterhin folgt ein Sommertag dem anderen: Tage, an denen das Temperaturmaximum bei mindestens 25 Grad C liegt. Der sog. astronomische Herbst beginnt erst am 22. September. Selten bot sich in den letzten Jahren eine so krasse Diskrepanz zwischen ersten Anzeichen des begonnenen meteorologischen Herbstes und dem noch immer dominierenden astronomischen Sommer.
Meine Kamera fing in den vergangenen Tagen einige typische „Herbstzeichen trotz Sommerhitze“ ein. Überragendes Merkmal dieses Szenariums ist der Morgentau, der den bodennahen Pflanzen und Kleintieren den einzigartigen Zauber dieser Übergangsjahreszeit verleiht. Davon ein paar ausgewählte Beispiele …















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Noch vor drei Wochen (am 6. August) gab die BILD-Zeitung auf Seite 1 diese Wetterprognose aus: „Hochsommer fällt in diesem Jahr aus!“ Sich auf einen Meteorologen berufend hieß es: „Hier und da wird es noch ein paar schöne Tage geben, aber es ist keine stabile Hochdruck-Wetterlage mit einer Hitzewelle in Sicht.“
Das Gegenteil trat ein. Wir erlebten die längste und heißeste Hochsommerperiode dieses Jahres. Trockenheit und Wassermangel in vielen Gewässern gehörten zu den Negativseiten dieser Hochsommerperiode …


Auf der anderen Seite standen alles Sehenswerte, Nützliche und Angenehme, was so ein Hochsommer so zu bieten hat. Meine Kamera hat ein wenig davon eingefangen …








Und wie überstanden die Schwäne am Fennpfuhlsee und Weißen See den heißen August? An beiden Seen haben die vorangegangenen Ereignisse ihre Spuren hinterlassen: Am Fennpfuhlsee wurde es zur traurigen Gewißheit, dass der „Schwanenpapa“ seinen schweren Verletzungen, die ihm ein Hund zugefügt hatte, erlag. Und am Weißen See haben die Altschwäne ihr übriggebliebenes Kind vom Vorjahr offensichtlich wieder lieb gewonnen …



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