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Vor dreieinhalb Jahren überschrieb ich einen Blogartikel: „Unterspreewald – Krone des Goldenen Oktober“. Gestern war ich nun wieder dort, diesmal an einem der bisher schönsten Frühlingstage in diesem Jahr – und konnte erleben: Das grüne Frühlingskleid des Unterspreewaldes braucht sich vor dem goldenen Herbstkleid keineswegs zu verstecken!
Ich besuchte natürlich wieder den urwüchsigen Buchenhain bei Schlepzig, ein besonderes Prunkstück des Spreewald-Biosphärenreservats, das von einigen Nebenarmen der Hauptspree wie Zerniasfließ, Schiwa- und Puhlstrom und Quaasspree umflossen wird und mit dem Naturlehrpfad samt kleinem Aussichtsturm eine besondere Attraktion bietet …








Wer den Unterspreewald besucht, kommt am über tausendjährigen Schlepzig nicht vorbei – dem schönsten Dorf dieses Naturraumes. Schlepzig bietet manche Attraktion, allen voran den Hafen, die historische Mühle, die sehenswerte Kirche, die alte Brauerei – und natürlich den Weidendom „Arena Salix, zum grünen Strand der Spree“, den der Schweizer Architekt Marcel Kalberer 2004 in Schlepzig errichtete und schließlich nicht zuletzt die weithin bekannten Schlepziger Störche …






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In der Natur geht es rau zu: Es gibt kein Erbarmen, keine moralischen Bedenken, keine Rücksichtnahmen nach menschlichen Maßstäben. Alles ist dem von Charles Darwin (1809-1882) so bezeichneten „Kampf ums Dasein“ unterworfen, überleben oder untergehen, fressen oder gefressen werden, das ist die Devise aller Lebewesen. In manchen Beiträgen habe ich das schon mit Fotos belegen können. Was mir aber heute vor die Kamera kam, erlebte ich das erste Mal: einen erbitterten Kampf zweier Kreaturen auf Leben oder Tod …
Es geschah kurz nach Mittag am Weißen See. Auf den ersten Blick ein milder, ruhiger Frühlingstag. Aber bereits auf den zweiten Blick brodelt es in allen Winkeln. Die Schwäne sind unruhig, kommen noch immer nicht zum Brüten. Das Vorjahresnest, in dem bereits ein Ei liegt, scheint wieder verlassen; die Schwäne suchen auf dem verbreiterten Ufer gegenüber dem Schilf einen neuen Neststandort. Die drei Haubentaucherpärchen sind bereits beim Brüten und zelebrieren mit bewundernswerter Regelmäßigkeit ihre Brutablösung. Ganz in der Nähe brüten auch Teich- und Blesshühner, begleitet von allerlei Getöse und Auseinandersetzungen …










Und dann beginnt plötzlich am Schilfufer ganz in der Nähe der brütenden Wasservögel ein erbitterter Kampf zwischen Nebelkrähen und einer Taube – Hitchcocks „Vögel“ von 1963 lassen grüßen. Bald überlassen die Krähen ihrer vermutlich stärksten die Erlegung der Beute. Ein kurzes, äußerst „grausam“ anmutendes Gefecht spielt sich nur wenige Meter vor meinen Augen und der Kameralinse ab – und die schwächere Taube hat nach 18 Minuten ihren „Kampf ums Dasein“ verloren …







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