Frühlingshauch am Weißen See

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Das war heute Frühlingserwachen pur am Weißen See! Und wieder einmal kommt der Dialog aus Schillers „Wilhelm Tell“ in den Sinn, als Attinghausen sagt:

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, / Und neues Leben blüht aus den Ruinen.“

Worauf  sein Schwyzer Landsmann Stauffacher antwortet:

„Das ist nicht das Erlöschen der Natur, / Das ist der Strahl schon eines neuen Lebens.“

Auch am Weißen See konnte man heute sowohl den „Ruinen“ der vergangenen Jahreszeiten begegnen, vor allem den Spuren des Niedrigwasserstandes als auch dem „Strahl schon eines neuen Lebens“: dem anhaltenden zähen Tauziehen zwischen den alten und jungen Schwänen bei der „Räumung“ des Sees, der Suche des Teichhuhn-Pärchens nach einem neuen Nest, dem Turteln des ersten Haubentaucher-Pärchens – und vor allem der Pracht der aufblühenden Krokusse. Den Abschluß meiner kleinen Fotoumschau bildet ein „Kleines Kunstwerk der Natur“, eine Kuriosität, die belegt, dass sich die Natur allen Widerständen zum Trotz durchsetzt …

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Zünftiger Winterabschied

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In wenigen Tagen ist meteorologischer Frühlingsanfang – und gestern verabschiedete sich der Winter auf seine Weise: mit Schneegestöber und einer geschlossenen Schneedecke, wenn auch nur für wenige Stunden.

Ich beobachtete diesen „zünftigen Winterabschied“ an drei Schauplätzen: im Prenzlauer Volkspark, im Friedrichshain und am Fennpfuhlsee. Meine Kamera hielt fest, wie die ersten Vorboten des Frühlings standhaft den frostigen Winterabschied meisterten: die Weiden- und Haselkätzchen, Schneeglöckchen und Winterlinge, die markanten Blüten der Gewöhnlichen Mahonie und natürlich die zahlreichen Krokusse. Es sind Bilder, die gut zu Hoffmann von Fallerslebens Gedicht „Winter, ade!“ passen …

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Möwenparade am Fennpfuhlsee

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Am nahen Fennpfuhlsee sorgen derzeit Lachmöwen (wissenschaftlicher Name: Larus ridibundus; Synonym: Chroicocephalus ridibundus) für reichlich Unterhaltung der fütterfreudigen Spaziergänger. Auch diese Wasservögel sind sog. Teilzieher, das heißt, ein Teil zieht in südliche Winterquartiere, ein anderer Teil überwintert dank der intensiven Fütterung an städtischen Gewässern in unseren Breiten. Die Lachmöwen, deren Namen auf ihre kreischenden Laute zurückgeht, tragen in ihrem „Prachtkleid“ im Frühling und Sommer eine dunkelbraune Gesichtsmaske (von daher auch der Name „Braunkopf“); im „Schlichtkleid“ (Herbst und Winter) ist davon im Augen- und Ohrenbereich nur noch eine schwärzliche Färbung übrig geblieben, ebenso an der Spitze des dunkelroten Schnabels.

Meine Kamera beoachtete an dem heutigen milden Wintertag rund ein Dutzend Lachmöwen am Fennpfuhlsee, als sie sich in furioser Luftakrobatik immer wieder bei der Fütterung durch Passanten zwischen Enten, Blässhühner und die beiden Schwäne mischten, um ihnen einige der zugeworfenen Brocken abzujagen …

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