Weiter im herbstlichen Farbenrausch

1-Karte-1-TxtDas Feuerwerk der Farben hält an – es geht weiter im frühherbstlichen Farbenrausch. Am Wochenende war ich wieder mal in Seddin, um das Feuerwerk der Farben weiter zu genießen und in Bildern festzuhalten.

Waren es noch vor wenigen Wochen die Blüten der Kratzdisteln und Kletten, die die Insekten magisch anzogen, so lockten an diesem Wochenende vor allem Sonnenbraut-Blüten sowie die des Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) zahlreiche Insekten an, vor allem Hummeln und Schmetterlinge wie Tagpfauenauge und Zitronenfalter (den Admiral indes interessierten mehr die am Boden liegenden Pflaumen) – und all das verstärkte so den frühherbstlichen Farbenrausch …

2-Karte-23-DSCN94763-DSCN9498-adb4-Karte35-DSCN93377-DSCN9379OLYMPUS DIGITAL CAMERAWeitere Farbtupfer setzen die Perückensträucher (Cotinus coggygria) mit ihren attraktiven kräftigen dunkelroten Blättern, die tiefhängenden Sanddorn-Zweige mit ihren im Gegenlicht der Sonne intensiv leuchtenden Beeren – und auch manche Pilze leuchten aus ihrer gut getarnten Umgebung hervor. Schließlich fing meine Kamera noch zwei Farbtupfer von besondere Pracht ein: ein zutrauliches rot leuchtendes Männchen der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) sowie einen weniger zutraulichen Grasfrosch (Rana temporaria) auf der Suche nach einem besseren Versteck (letzte Fotos) …

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Feuerwerk der Farben

1-Karte-1Bereits an der Nahtstelle von Spätsommer und Frühherbst ist die große herbstliche Sinfonie der Farben in diesen Tagen überall in der Natur zu bewundern. „Ein Feuerwerk der Farben“ nennt die Dichterin Anita Menger (Jg. 1959) dieses Schauspiel: „Ein Feuerwerk der Farben / verzaubert unsre Welt / bis schließlich leise Blatt für Blatt / zur Erde nieder fällt.“

Um das zu erleben und mit der Kamera festzuhalten, machte ich mich gestern wieder einmal auf den Weg ins Naturschutzgebiet der ehemaligen Falkenberger Rieselfelder. Und wurde nicht enttäuscht. Das spätsommerlich-frühherbstliche „Feuerwerk der Farben“ hat auch das NSG Falkenberg verzaubert: mit seinen Wiesen und Weiden, Apfel- und Birnbäumen, Beerensträuchern (auf den Fotos Hagebutten, Brombeeren und Sanddornbeeren) und natürlich die zahllosen großen und kleinen Tiere mit der guten Bekannten namens Große Sumpfschwebfliege, die sich am Schluß der Fotoshow einen Falkenberger Apfel „munden“ läßt …

2-Karte-23-NSG-PanoramaOLYMPUS DIGITAL CAMERA3-Karte-2a11-Karte-35-DSCN9153-adb12-DSCN9139-adb6-DSCN9290-adbOLYMPUS DIGITAL CAMERA7-DSCN9305-adb9-DSCN9141-adb10-DSCN9317-adb13-DSCN9332-adbOLYMPUS DIGITAL CAMERA14-Karte-416-DSCN9167-adb14-DSCN9117aOLYMPUS DIGITAL CAMERA17-DSCN9181a

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Abschied und Wiederkehr

1-Karte-1 „Abschied und Wiederkehr“ ist eines der großen Themen, das wahrscheinlich die Hirne und Herzen der Menschen seit Urzeiten bewegt hat, seit sie im Feuerschein ihrer ersten Behausungen über ihr Dasein gegrübelt haben mögen. Die Natur wird schon damals als großer Lehrmeister ihr Denken angeregt haben: Alles vergeht und kehrt doch im jahreszeitlichen Rhythmus immer wieder – im neuen Gewand.

Das erleben wir auch jetzt am Ende des Sommers wieder. In wenigen Tagen beginnt der meteorologische Herbst. Wir nehmen erneut Abschied und erleben erneut eine Wiederkehr – der Spätsommer übergibt sein Werk dem Herbst, um den ewigen Zyklus der Natur in Gang zu halten. Auch Johann Wolfgang von Goethe, der heute vor 265 Jahren geboren wurde, hat viel über Abschied und Wiederkehr nachgedacht und in einem seiner schönsten Frühgedichte Willkommen und Abschied seine ganz persönlichen Empfindungen als damals 21-Jähriger der Nachwelt geschenkt, nämlich einerseits das Traurige – „Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!“ – und andererseits das Großartige: „Und doch, welch Glück, geliebt zu werden, / Und lieben, Götter, welch ein Glück!“

Auch meine Kamera hat auf ihre Weise etwas zu diesem großen Thema Abschied und Wiederkehr beigetragen: Vergleiche von Kastanienknospen im März mit den reifenden Kastanienfrüchten im August; welkende Blüten neben der strahlenden gelben Pracht der Goldruten (wissenschaftlicher Name Solidago) aus der Familie der Korbblütler, von denen es rund 100 Arten gibt und an denen sich in diesen Spätsommertagen die letzten Bienen, Hummeln und Schwebfliegen laben und Abschied vom Sommer nehmen; und schließlich die vielen Anzeichen der Wiederkehr des Herbstes – von der beginnenden Verfärbung der Blätter über die ersten Beeren an den Sträuchern (Hagebutten, Feuerdorn) bis zu den Lampionblumen in ihren Farbabstufungen zwischen Grün und Rot…

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3-Karte-34-DSCF6152-adb5-DSC_2824-adb26-Karte-47-Karte-58-DSCF6197-adb9-DSC_2874-adb10-DSCF5928-adb11-DSC_2707-adb12-DSC_2788-adb11-DSC_2880-adb13-DSCF6133-adb15-DSCF6116-adb14-DSCF5976-adb16a-DSCF5862-adb17-DSCF6103-adb18-DSC_2852-adb20-DSCF6178-adb

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