Die erste Kinderstube am Weißen See

Die ersten Küken dieses Jahres sind in diesen Tagen am Weißen See geschlüpft. Es sind die Haubentaucher im Nest „an der Weide“, die es schon so eilig haben. In diesem Jahr können wir zwei Nistplätze beobachten: außer dem „an der Weide“, in respektvollem Abstand, das andere Nest „bei den Schwänen“. Die 8,3-Hektar-Wasserfläche des Weißen Sees erlaubt das: Laut WIKIPEDIA beanspruchen Haubentaucher-Pärchen Gewässer, „die mindestens fünf Hektar groß sind.“

Jedenfalls bot sich auch meiner Kamera heute erneut das faszinierende Bild neuen Lebens. Allerdings ist das Nest „an der Weide“ mit der Kamera schlechter erreichbar – schlecht für das Fotografieren, sicher gut für die Küken. Dennoch: Blicken wir mal ein wenig hinein in die Kinderstube! Wenn nicht gleich auf Anhieb, dann aber beim zweiten Blick erkennt man mühelos die drei typisch gestreiften Kleinen…

Hier bei den Haubentauchern „an der Weide“ bisher also schon eine Drei-Kind-Familie, dort drüben bei den Haubentauchern „bei den Schwänen“ noch eifriges Brüten. Dafür verspricht das dortige Gelege für die nächsten Tage noch mehr Kinder – und das bei besseren Bedingungen für das Fotografieren…

 

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Mahnung zum Internationalen Tag der Erde

Heute ist ein besonderer Tag: der Internationale Tag der Erde. Die Tageszeitung  neues deutschland bemerkte dazu in ihrer Wochenendausgabe vom 21./22. April 2012:

„Der 22. April ist der Internationale Tag der Erde und wird in über 175 Ländern alljährlich begangen: ein Tag der Mahnung – und des Staunens über unseren Planeten.“

Das sehe ich auch so!

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Blütenrausch

Immer bunter wird der Farbanstrich der Natur. Die Farbtöne zwischen Blau, Rot, Grün, Gelb und Weiß werden täglich kräftiger, wenn man zum Beispiel auf die blühenden Obstbäume oder die immergrünen dornblättrigen Mahonien-Sträucher mit ihren stark duftenden gelben Blüten oder am Boden auf die kleinen tiefblauen Traubenhyazinthen sowie die Roten oder Weißen Taubnesseln schaut. Vielleicht hatte das einst auch Poet Friedrich Hölderlin (1843-1770) getan und in seinem Gedicht Frühling so beschrieben:

„Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,

Die Tage kommen blütenreich und milde…“

Mit den milden Tagen haperte es zwar noch etwas, aber die „blühenden Gefilde“ waren allemal Grund, den Blütenrausch mit der Kamera einzufangen und dabei auch den einen oder anderen Gast – wie Biene, Steinhummel (schwarz mit orangefarbenem Hinterleib) und Ackerhummel (rotblonde Behaarung) – beim Naschen zu erhaschen…

Die Farben der Natur ohne jeden Schnickschnack erfreuen das Auge ausreichend, das bestreitet wohl keiner. Aber die heutige Fototechnik erlaubt es, mit den Farben der Natur noch weiter zu experimentieren – ganz so, wie es die Maler seit eh tun. Und was kommt  d a b e i  heraus? Hier ein paar Versuche – frei in Anlehnung an Goethe: Es probiert ein jeder, was er mag

 

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