Magnet Spreewald & Lübben

Wie hat der Spreewald den Hitzesommer 2022 überstanden? Davon wollte ich mir gestern mit der Kamera, noch einmal an einem schönen Sonnentag, etwas genauer vor Ort ein Bild machen. Und ich fuhr nach Lübben, für mich ein „Magnet“ von besonderer Anziehungskraft, wie schon in manchen Blogbeiträgen beschrieben.

Auch im Spreewald hat der Dürresommer kräftig zugeschlagen. An den Ufern erkennt man überall den gesunkenen Wasserstand, wenn auch die Natur des Spreewaldes mit ihrer Speicherwirkung, anders als bei Rhein, Elbe und anderen großen und kleinen Flüssen, das Ärgste etwas abmildern konnten. Kahn- und Bootsbetrieb finden statt, wenn auch die Saison langsam zu Ende geht.

In Lübben schaute ich mich in der Innenstadt um und erfreute mich am Wiedersehen mit Altem und Neuem, diesmal besonders an einer Freitags-Orgelandacht in der weithin bekannten Paul-Gerhardt-Kirche

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Sommerausklang am Obersee und Orankesee

Heute geht der letzte Sommermonat dieses Jahres zu Ende, morgen ist der sog. meteorologische Herbstanfang. Die vorläufige Sommerabrechnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt erneut erschreckend aus: Der Sommer 2022 war in Deutschland der sonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 – und gehört damit zu den viertwärmsten jener vergangenen 140 Jahre. Die durchschnittliche Sommertemperatur lag 2,9 Grad C über dem vieljährigen Vergleichszeitraum 1961-1990. Dazu kommt der Mangel an Niederschlägen mit nur rd. 145 Liter/qm, das ist knapp 40 % weniger als in der Vergleichsperiode 1961-1990. Berlin und das Saarland gehörten dabei zu den wärmsten Regionen Deutschlands. (Alle Daten DWD, 30.8.2022)

In mehreren meiner Blogartikel spielte dieser heiße und trockene Sommer als Folge der Klimakrise eine zentrale Rolle, insbesondere am Weißen See. Zum Abschluß dieses Rekordsommers besuchte ich nun noch einmal zwei weitere unserer nächsten Seen: den Obersee und den Orankesee. Auch hier sind die Spuren der Dürre extrem und überall sichtbar: die Vegetation vertrocknet, Beeren verkümmert, Blätter bereits herbstlich verfärbt – und die Wasservögel, vor allem Graureiher und Schwäne, haben es schwerer denn je …

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Schwanitos Morgenbad

Ein trüber Sonntagmorgen am Weißen See. Der langersehnte Regen hat auch dem See gut getan, aber längst nicht gut genug.

Im Fokus meiner Kamera stand heute „Schwanito“, das einzige Schwanenkind dieses Jahres, wenige Tage vor Ende seines zweiten Lebensmonats. Ich hatte das Glück, eine besonders interessante Szene zu beobachten: „Schwanito“ wurde von seinen Eltern energisch angehalten, sich gefälligst am Sonntag gründlich zu baden

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