Verwirrung bei den Schwänen am Weißen See

Morgen ist nun endlich auch der sog. kalendarische Frühlingsanfang, der alljährliche Zeitpunkt der Tag-und-Nachtgleiche. Viel wichtiger aber: Seit Tagen haben wir echtes Frühlingswetter. So auch heute am Weißen See: ein erfreulich guter Wasserstand, Krokusse in der Vollblüte, die Ziersträucher grünen, darunter die Forsythien mit ihren ersten markanten knallgelben Blüten.

Vor allem aber machen die Schwäne auf sich aufmerksam. Das etablierte Schwanenpaar beherrscht wieder alleine den See und bereitet sich auf die nächste Kükengeneration vor. Das Nest ist – mit etwas „Nachhilfe“ von menschlicher Hand – rohbaufertig, das Schwanenpaar demonstriert in der Nestumgebung mit wiederholten Paarungen seinen Start in die „nächste Nachwuchsrunde“. Und mitten hinein in diese Idylle platzte heute eine zugeflogene Schwänin vom Obersee. Schwanenkenner Silvio G. war sich sofort sicher: Das ist die Partnerin jenes Ganters, der kürzlich schwerverletzt in eine Klinik gebracht werden mußte – und seitdem ist die verwaiste Schwänin an den nahen Seen unterwegs, um vermutlich nach ihrem „Liebsten“ zu suchen. So auch heute am Weißen See. Aber hier traf sie sofort auf den Widerstand des etablierten Schwanenpaares – und wurde in das Parkgelände vertrieben. Dort trafen wir sie gegen Mittag vor: orientierungslos, verstört, hilfsbedürftig… Mein letztes Foto „Was nun?“ läßt offen, wie die anrührend-schöne Geschichte weiterging…

Ergänzung am 20. März 2022

Bereits am gestrigen Nachmittag gab es eine Antwort auf die Frage „Was nun?“

Die verstörte und hilfsbedürftige Schwänin wurde von den Helfern Steffi H., Silvio G. und Ralf G. fachgerecht zum Obersee zurückgebracht. Wir hoffen, dass sie dort zu gegebener Zeit ihren genesenen Partner zünftig „begrüßen“ kann …

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Zäher Winterabschied im Spreewald

Ein Ausflug in den Spreewald gehört seit Jahren zu meinem Frühlingsprogramm. Gestern war es wieder bei bestem Sonnenwetter so weit: Start und Ziel in Lübbenau, weil gut mit der Bahn erreichbar, mit kleinen Wanderungen in Richtung Wotschofska und Leipe. Meine Kamera und ich erlebten den Spreewald im typischen Vorfrühlingsmodus: mit Noch-Winterschäden an der Natur weit und breit, mit Noch-Winterschlaf beim Kahnfährbetrieb, aber reichlich Wander- und Fahrradbetrieb – und natürlich mit freundlichen Begrüßungen durch Krokusse und weitere Frühblüher. Und am Ende steht daher – natürlich! – Emanuel Geibels schöne Frühlings-„Hoffnung“ …

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Weiter im Duett in den Frühling

Nach dem Duett Obersee-Orankesee folgt das nächste Duett Weißer See-Fennpfuhlsee auf dem Weg in den Frühling. Auch hier dominieren die Krokusse im Bund mit den anderen Frühblühern. Aber meine Kamera fing noch mehr Frühlingsboten ein: die ersten Haubentaucher am Weißen See, einen Buntspecht und Stare am Fennpfuhlsee sowie fünf Schwäne auf beiden Seen: vier auf dem einen und einer auf dem anderen See…

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