Reiherenten am Fennpfuhlsee

Auch der Fennpfuhlpark mit seinem See strahlt im Vollfrühlingslook. Baumblüte ringsum, und die Wasservögel mit dem „einsamen Schwan“ mittendrin ziehen ihre Kreise mit den üblichen Kämpfen und Ritualen in dieser Jahreszeit.

Aber neben diesem jahreszeitlich Üblichen fiel mir heute bei meinem Rundgang mit der Kamera eines sofort ins Auge: die große Schar einer Entenart, die in vergangenen Jahren – ebenso wie am Weißen See – eher selten auffiel. Es handelt sich um Reiherenten (wissenschaftlicher Name Aythya fuligula). Sie sind mit wenig über 40 cm etwas kleiner als die bei uns bisher üblichen Stockenten (Anas platyrhynchos) – meine ersten Fotos zeigen beide Entenarten im Vergleich. Auffälligstes Merkmal der Reiherenten sind die schwarzen Köpfe mit den orange-gelben Augen und breiten Schnäbeln. Die Männchen haben neben ihrem auffälligen, am Kopf hinten herab hängenden Federschopf breite weiße Flanken des Gefieders; die Weibchen haben ein dunkelbraunes Federkleid. Die Reiherente war ursprünglich ein „Brutvogel des Nordens“ und ist in den vergangenen 150 Jahren, verstärkt durch den Klimawandel mit seinen milderen Wintern, zunehmend nach West- und Mitteleuropa vorgedrungen. Es wird spannend, ob die Reiherenten bei uns auch Brutmöglichkeiten finden werden …

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Frühlingsrausch

Die Natur befindet sich seit Tagen im Frühlingsrausch. Der Vollfrühling mit seiner überall sichtbaren Baumblüte, insbesondere der Apfelblüte, ist in vollem Gange. Also hinaus mit der Kamera und hinein ins Blütenmeer, um dem emsigen Treiben der Blütengäste ein wenig – und natürlich einmal mehr ganz nah – zuzuschauen…

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Ostergruß – trotz schwerer Zeit

Völlig unbeeindruckt und unabhängig von dem Leid, das die Corona-Pandemie über die Welt und auch über uns in Berlin gebracht hat, feiert die Natur das Osterfest auf ihre Weise. Die Bienen und Hummeln schwärmen aus – und die Wasservögel am Weißen See betreiben geduldig ihr „Brutgeschäft“, mit ersten Erfolgen und einer Super-Fischmahlzeit bei den Haubentauchern und einem „Großgelege“ bei den Schwänen, das eine neue Super-Schwanenfamilie am Weißen See erwarten läßt …

Ergänzung am Tag nach Ostern, 14.04.2020:

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