Turbulenter Kampf

Der Übergang in den Mai bringt weitere Belebung der Natur – auch am Weißen See. Die ersten Entenküken sind geschlüpft, gleich 12 auf einen Streich. Das neue oder alte Schwanenpärchen scheint enger zueinander zu finden. Die Haubentaucher setzen auf allen Nestern ihre Brut fort.

Besonders aktiv aber zeigten sich in den letzten Tagen die „Neuen vom vierten Nest“.  Heute fing meine Kamera einen besonders turbulenten Kampf ein, den sie zu überstehen hatten …

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Unermüdliche Haubentaucher am Weißen See

Die Haubentaucher vom Weißen See sind unermüdlich. Auch der kühle April kann sie nicht hindern, ihre naturgegebenen jahreszeitlichen „Aufgaben“ zu erfüllen. Auf drei Nestern haben sie mit der Brut begonnen, davon war hier in „Bild und Wort“ schon mehrfach die Rede.

Seit heute ist ein vierter Nestbau an der Nordostecke des Sees in der Nähe der steinernen Aussichtsplattform hinzu gekommen. Und wie es sich gehört: dem Nestbau folgt die Paarung, frisch und frei vor dem Auge der Kamera. Übrigens: Auch ein Schwanenpärchen ist inzwischen wieder da, ob es ein neues oder „unser“ altes bekanntes ist, muß sich noch zeigen …

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Wann wird es endlich wieder Frühling?

„Im März kam der Frühling in Schwung und legte dann im April eine Notbremse ein. Besonders die Vegetation bekam dies zu spüren. Während der März die Vegetation sprießen ließ, lässt der April diese wieder erfrieren.“ So faßt der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute das jüngste Wettergeschehen zusammen und bringt es auf die Kurzformel: „Märzfrühling kontra Aprilwinter“.

Ich habe diesen „Aprilwinter“ in der nachösterlichen Woche an zwei Schauplätzen mit der Kamera beobachtet: am Weißen See und Fennpfuhlsee. Und tatsächlich macht das kühle und nasse Aprilwetter Pflanzen und Tieren arg zu schaffen. Am Weißen See spürt man den Unterschied zu den Vergleichsmonaten früherer Jahre am deutlichsten: der Frühling verharrt noch in den Startlöchern. Seit Mitte der Woche ist auch der letzte Schwan weggeflogen. Die Brut der Haubentaucher leidet offenbar unter der Kälte, der Brutwechsel hat längere Phasen, das Pärchen an der „alten Weide“ ist umgezogen, auch andere Wasservögel scheinen mehr Probleme mit der Brut zu haben …

Am Fennpfuhlsee und Fennpfuhlpark sind besonders die zahlreichen Blüten an Bäumen, Sträuchern und Anlagen von der Kälte betroffen. Der letzte Jungschwan vom Vorjahr zieht einsam seine Kreise, die Elstern suchen nach „Baumaterial“ für ihre Nester – und in einem Nistkasten an der „großen Weide“ regt sich bereits neues Spatzenleben …

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