Die ersten Haubentaucher am Weißen See

Auch am Weißen See sind die Vorfrühlingszeichen unübersehbar. In das spätwinterliche Grau-in-Grau mischen sich immer mehr Farbtupfer. Die Wasservögel bedanken sich für das „Vom Eise befreit…“ auf ihre Art mit neuem Schwung und größerer Aktivität …

Bietet schon dies alles attraktive Motive für die Kamera, kommt seit diesem Wochenende etwas Besonderes hinzu: Die Schwäne und ersten Haubentaucher sind wieder da! Während das Schwanenpaar den See nur kurzzeitig verlassen hatte, hatten es die Haubentaucher vorgezogen, in südlicheren Gefilden zu überwintern. Gestern beobachtete ich bei schönem Sonnenwetter den ersten zurückgekehrten Haubentaucher im Revier „am Schilf“, heute bei wesentlich schlechterem Wetter einen zweiten im Revier „an der alten Weide“. Ob es dieselben Ortskundigen vom Vorjahr sind, kann ich nicht beurteilen. Dafür aber entschädigen sie durch die ersten Fotos …

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Vorfrühlingszeichen

Noch ist der Winter nicht vorbei, aber seine Tage sind gezählt. Anzeichen des Vorfrühlings mehren sich von Tag zu Tag. Meine Kamera hat einiges davon in den letzten Tagen festgehalten – von den ersten Winterlingen über die Schneeglöckchen und Weidenkätzchen bis zu den ersten Krokussen gestern und heute, und zwar an den Schauplätzen Volkspark Friedrichshain, Biotop Volkspark Prenzlauer Berg und Fennpfuhlpark…

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Anhaltende Eiszeit

Die Frostperiode hält an. Trotz der ganztägigen Sonneneinstrahlung haben die starken Nachtfröste die Eisdecke auf den Seen verstärkt.

Nach dem Weißen See und Fennpfuhlsee habe ich heute die Eiszeit an drei weiteren Seen mit der Kamera beobachtet: am Orankesee, Obersee und Faulen See. Die Bilder ähneln sich: eine dicke tragfähige Eisdecke, nur noch kleine offene Wasserstellen am Orankesee und Obersee, an denen sich Dutzende hungernde Wasservögel drängeln. Und die Schwäne? Am Obersee ruderte ein einsamer Schwan im Eisloch, am Orankesee landeten gerade kurz hintereinander ein Schwanenpärchen und ein einzelner Schwan. Meine kleine Fotoshow startet am Orankesee, danach geht es zum Obersee

Zum Schluß ein Abstecher in das 24,3-Hektar-Naturschutzgebiet Fauler See. Die stark geschrumpfte Wasserfläche von nur noch rund 5 Hektar ist vollständig zugefroren. Von der Aussichtsplattform bietet sich eher ein trostloser Blick, man ahnt, wie die Verlandung zugenommen hat. Im breiten Gürtel des trockenen Schilfs ragen die Rohrkolben heraus, auch „Rußputten“ oder „Kanonenputzer“ genannt, als wollten sie das Auge etwas verwöhnen und streuen verschwenderisch ihre Flugsamen umher …

 

 

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