Auch die Krokusblüte hat begonnen

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Täglich kommen neue Farbtupfer in der Natur hinzu. Nach den Winterlingen, Schneeglöckchen und Weidenkätzchen …

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… hat in diesen Tagen auch die Krokusblüte begonnen. Meine Kamera machte heute im Volkspark Friedrichshain die ersten blau-violett und gelb blühenden Krokusse aus, wenn auch zunächst nur mit (noch) verschlossenen Blüten …

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Am Fennpfuhlsee indes vollführten Möwen und Nebelkrähen wieder einmal prächtige Flugkunststücke, um von der Fütterung durch Passanten etwas abzubekommen …

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Hoffnung

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Der Bald-Frühling sitzt schon in den Startlöchern, und der Noch-Winter weiß nicht so recht, was er anstellen soll. So jedenfalls sieht es in diesen Tagen in der Natur aus, wenn man sich ein wenig umschaut – zum Beispiel am Weißen See oder am Fennpfuhlsee.

Am Weißen See zieht noch immer der kleine Schwarm von Kormoranen die Aufmerksamkeit auf sich, gestern zählte ich sogar neun Tiere. Die Schwäne müssen zum einen immer wieder ihr Revier gegen Eindringlinge verteidigen und haben zum anderen unerwartete Mühe, ihre beiden Vorjahreskinder vom See zu vertreiben. Auch am Fennpfuhlsee behauptet sich das Schwanenpärchen noch immer und hat viel Mühe bei der Nahrungsbeschaffung; einige Möwen schnappen ihnen manchen hingeworfenen Brocken vor der Nase weg. Schneeglöckchen, Winterlinge und nun auch die ersten Weidenkätzchen kündigen an, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Und dann kann auch das Auto auf dem letzten Foto endlich sein „Winterkleid“ ablegen … Sei es, wie es sei: Wieder einmal läßt Emanuel Geibel (1815-1884) mit seinem schönen Gedicht „Hoffnung“ grüßen, insbesondere mit dessen letzter Zeile: “ Es muß doch Frühling werden.“

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Kormorane am Weißen See

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Der Winter macht eine Pause. Grund genug, heute mal wieder nach dem Weißen See zu schauen. Zunächst konnte meine Kamera nur wenig Auffälliges ausmachen: Noch immer sind die Spuren des Wassermangels und auch der unsinnigen Silversterböllerei erkennbar; die Wasservögel rangeln herum, sogar ein paar Teichhühner mit ihren merkwürdig großen „Stelzen“ sind wieder präsent; auch die ersten Schneeglöckchen sind nicht zu übersehen; in der Schwanenfamilie leben die Alten, die bereits wieder auffällig „turteln“, getrennt von ihren Kindern, aber die beiden Jungen haben den See noch immer nicht verlassen …

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Und dann plötzlich die große Überraschung: Mitten auf dem See hatte sich ein kleiner Schwarm Kormorane eingefunden, auf meinem vorletzten Foto erkennt man sieben. Zunächst vermutete ich bei der größeren Entfernung bis zur Seemitte und auch nach der Intensität ihres Tauchens, dass es sich vielleicht um Haubentaucher handeln könnte. Aber bald war klar: die ganz andere Schnabelfarbe und -form mit dem Haken am Ende, die tiefe Lage beim Schwimmen mit dem Schnabel schräg nach oben – das können nur junge Kormorane sein, die vermutlich am Weißen See einen kleinen Zwischenstopp bei ihrem Rückflug aus dem südlichen Winterquartier einlegen. Immerhin sind es gefährdete Tiere: In der EU werden wegen ihres hohen Fischverzehrs (letzte Fotos) jährlich etwa 80 000 Kormorane getötet, in Deutschland etwa 15 000 …

10-Karte511-Karte612-P1060093-adb13-Karte7Nachtrag I am 1. Februar:

Bereits einen Tag später hatten die Kormorane ihr Gastspiel am Weißen See beendet.

Nachtrag II am 2. Februar:

Vonwegen „Gastspiel beendet“: Heute Vormittag besuchte der kleine Schwarm Kormorane erneut den Weißen See …

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