Wo bleibt der Winter?

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Dies scheint mich das Eichhörnchen fragen zu wollen, als ich ihm heute Morgen mit meiner Kamera in unserem Fennpfuhlkiez begegnete. Am Abend sendete das rbb-Fernsehen in brandenburg-aktuell das „fragende“ Eichhörnchen sogar als Zuschauer-Wetterfoto. Denn der Wintereinbruch vor zwei Wochen war wieder nur ein Strohfeuer, eine kleine Episode im überdurchschnittlich warmen Herbst: Gegenüber der internationalen Vergleichsperiode 1961 bis 1990 waren auch die Monate September bis November um 0,8 Grad C zu warm. Ein Argument mehr für die gegenwärtig in Paris tagende große UN-Klimakonferenz, endlich etwas Wirksames gegen die inzwischen unbestreitbare globale Klimaerwärmung zu beschließen.

Die Eichhörnchen indes nutzen das milde Wetter auf ihre Weise. Erstmals präsentierten sich vor meiner Kamera gleich drei Junghörnchen beim Umhertollen auf den Bäumen …

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Nicht nur die Eichhörnchen sind durch das milde Wetter am Beginn des meteorologischen Winters irritiert. Ich schaute mich heute auch bei den Schwänen am Weißen See und Fennpfuhlsee um. Die Schwanenfamilie am Weißen See, der noch immer unter dem Wasser-Niedrigstand des Sommers leidet – ist weiterhin sehr friedlich beisammen; ich konnte noch keine Anzeichen – wie in Jahren zuvor um diese Zeit – von einer baldigen Trennung der Altschwäne von ihren beiden halbwüchsigen Kindern („Vertreibung“) erkennen. Dagegen hat es am Fennpfuhlsee einen traurigen Zwischenfall gegeben: Von dem Pärchen ist nur noch ein Schwan am Leben; eine Augenzeugin berichtete vom kürzlichen Tod der Schwänin …

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Wintereinbruch mit Pauken und Trompeten

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Auch das paßt zum Wetterverlauf in diesem Jahr: der schroffe Wechsel vom bisher überdurchschnittlich milden November zum plötzlichen Wintereinbruch am gestrigen Sonntag. Zum Temperaturabfall kam gegen Abend der erste Schnee, der binnen einer Stunde auch unser Stadtgebiet überzog.

Meine Kamera hielt diesen „Wintereinbruch mit Pauken und Trompeteten“ gestern Abend und heute Morgen fest. Wo sich eben noch der Spätherbst im Regenstreß darbot, präsentierten sich – nicht weniger attraktiv – die ersten Vorboten des kommenden Winters …

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Herbstglamour im Regenstreß

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Viel Regen in den vergangenen Tagen – der Spätherbst scheint bemüht, das Regendefizit des Sommers langsam aufzufüllen. Dem opulenten Herbstambiente tut das keinen Abbruch.

Ich war auch im „anhaltenden, teils ergiebigen Regen“ (so die Wetterbericht-Angabe) der letzten Tage mit der Kamera unterwegs, und meine Fotos von Eibenfrüchten, Purpurbeeren, Berberitzen- und anderen Beeren sowie vereinzelten Blüten belegen: Herbstglamour gibt es auch im größten Regenstreß!

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