Herbstgala an fünf Seen

1-Karte1Der letzte meteorologische Herbstmonat hat begonnen – ebenso „goldig“ wie sich der Oktober verabschiedet hatte. Es könnte damit 2014 einen neuen Wärmerekord in Deutschland geben: In den ersten zehn Monaten des Jahres, so der Deutsche Wetterdienst (DWD), war es noch nie so warm in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881; gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 – 1990 lag die Durchschnittstemperatur um 2,1 Grad höher! Dabei war es im Oktober besonders in Berlin sehr trocken und sonnig: Bei uns fielen nur 37 Liter Regen pro Quadratmeter, bundesweit waren es 64 Liter; die Sonne schien in Berlin 103 Stunden, bundesweit gab es 100 Sonnenstunden (Daten laut DWD).

Gestern nutzte ich den „Goldenen“ Novemberstart und machte meine traditionelle Herbstwanderung an den „fünf Seen“. Das Auffälligste – neben dem Farbenzauber und den niedrigen Wasserständen – war dies: An allen fünf Seen konnte ich Schwänen begegnen: insgesamt 16 an den fünf Seen; teilweise mit ihrem diesjährigen Nachwuchs (Weißer See 4 Jungschwäne, Obersee 3), teilweise als Pärchen (Fauler See, Orankesee), aber auch als Einzelgänger (Fennpfuhlsee). Meine Kamera hat einiges vom Farbenzauber, aber auch vom Schwanenleben mit dem „Wellness-Spaß“ im Orankesee als Höhepunkt, festgehalten …

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Abschiedsbesuch

1-Karte-1aDer „Goldene Oktober“ hat seinen Abschiedsbesuch gehalten. Das „Krescendo“ des Herbstes, das Anschwellen seiner Farbenpracht, hat in diesen Tagen wohl seinen Höhepunkt erreicht …

1-Karte2a2-DSCF7767a2-Karte5Überall in der Natur kann man das Abschiednehmen der Pflanzen und Tiere von Licht und Wärme beobachten – und mit der Kamera einfangen. Zum Beispiel im Frühjahr eingeflogene Schmetterlingsarten, deren zweite Generationen bei uns nicht überwintern und auf ihrem Rückweg gen Süden noch an dem einen oder anderen der hiesigen „Futterplätze“ im wärmenden Sonnenschein Station machen – so mancher Admiral (Vanessa atalanta), einer der attraktivsten Schmetterlinge in unserer Region …

2-Karte24-DSCF7975-adb5-DSCF7999-adb7-DSCF7923-adb8-Karte3Aber auch viele andere Insekten, Spinnen und weitere Tiere verabschieden sich auf ihre Weise mit dem „Goldenen Oktober“ von Sonnenscheinfülle und Wärme und bereiten sich langsam auf den Winter vor …

10-DSCF7194-adb11-DSCF7136-adb12-DSCF757414-DSCF7267a13-DSCF7576a9-Karte415-Karte616-DSCF8022-adb17-DSCN6329-adb18-DSC_3447-adb

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Komfortables Spinnenhaus

1-Karte-1Wer in diesen Tagen morgens durch die Natur streift, erlebt eine der schönsten Seiten ihres Herbstschmucks: den Tau an den Spinnennetzen. Meine Kamera hielt einige der fantastischen Gebilde fest, die sogar schon ein wenig an geschmückte Weihnachtsbäume und Schwibbögen erinnern …

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Und dann diese Überraschung: Mittendrin in diesen fantastischen Gebilden befinden sich Wohngespinste von Wolfsspinnen, in die sie ihre Eikokons gelegt haben! Zur Familie der Wolfspinnen (auch Wolfsspinnen geschrieben) zählen viele Arten, die nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. In unserem Fall könnte es sich um die Dunkle Wolfspinne handeln (wissenschaftlicher Name Pardosa amentata). Meine Kamera beobachtete sie, als sie ihr Haus inspizierte und dann in die „gute Stube“ schlüpfte …

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