Der Herbst klopft an die Tür

Die ersten Herbstboten sind nicht mehr zu übersehen. Es ist bunter geworden in der Natur. Immer mehr Blätter fallen, der heraufziehende Herbst setzt täglich neue Farbmarkierungen in die noch spätsommerliche Landschaft. Regen und Sonne wechseln häufig und verleihen dem vorherbstlichen Flair zusätzliche Reize.

Da kann man einfach nicht in der Stube hocken. Mein „Biotop vor der Tür“ scheint nur darauf zu warten, dass ich mit der Kamera optisch das herbstliche Türklopfen festhalte – ganz nah, versteht sich: die verstreuten bunten Tupfer, die reifen Beeren, die gierigen Insekten, die üppigen Regentropen – und die akrobatische Schnecke hoch über der Erde…

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Abendruhe bei den Schwänen

Gestern war es der Morgen, heute der Abend, an dem ich mit meiner Kamera zu Gast bei den Schwänen war. Und was für ein Kontrast! Gestern die große Unruhe der Flugübungen, die alles bestimmte – heute die wundervolle abendliche Ruhe, die alles überstrahlte. Und dazu der Glanz der untergehenden Sonne, der alles perfekt machte.

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Flugübungen am Weißen See

Morgenstunde am herbstlichen Weißen See. Zunächst verhält sich die Schwanenfamilie wie schon viele Male zuvor beobachtet. Aber auf einmal erfaßt die Siebenlinge eine merkwürdige Unruhe. Und als folgten sie einem geheimen Signal, brechen sie plötzlich auf zur Mitte des Sees. Was war denn das? Schon etwas „fliegen wollend“, aber noch immer bei leichter Wasserberührung nur auf dem Wasser „laufen könnend“, erreichen sie die Seemitte, machen dort eine kleine Pause und wiederholen das Spektakel in Richtung gegenüber liegendem Ufer – ganz eindeutig eine gemeinsame, von den Altschwänen „angeordnete“ und überwachte Flugübung in ziemlich großem Stil. Es ist auch Zeit, denn die Jungschwäne sind heute rund 16 Wochen, genauer: 114 Tage alt. Jeder der Siebenlinge absolvierte dann noch eine Weile individuelle Übungsprogamme mit mehr oder weniger starken Flügelschlägen und kräftigem Wasserplantschen. Ihr „Yes, we can!“ war unübersehbar für die Eltern – und natürlich auch für meine Kamera. Am Ende der etwa halbstündigen Übungsshow waren die großen „Kleinen“ arg erschöpft und machten ihr verdientes Päuschen an bekannter Stelle …

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