„Ignatz“ tobt am Weißen See

Der erste Herbststurm namens „Ignatz“ hat gestern und heute seine Krallen gezeigt. Auch wir wurden nicht verschont. Überall wurden Behinderungen und Schäden gemeldet. Ich habe mich heute mit der Kamera am Weißen See umgesehen. „Ignatz“ hat deutlich seine Spuren hinterlassen, wenn auch in Grenzen: massiver Laubfall, viele abgebrochene kleinere Äste – aber keine erkennbaren Schäden an Menschen und Tieren.

Allerdings hat die Schwanenfamilie einen Verlust zu beklagen, der nichts mit dem Herbststurm zu tun hat. Vor einigen Tagen hat sich einer der sechs Jungschwäne verletzt. Trotz schneller Hilfe konnte er tierärztlich nicht gerettet werden. Den Schwänen und anderen Wasservögeln hat „Ignatz“ jedenfalls weniger angetan als die Seeübernutzung in den heißen Sommertagen. Und auch das ist nicht zu übersehen: Der Wasserspiegel steigt!

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Erneute Schwanentragödie am Fennpfuhlsee

Dieses Foto stammt vom 15. Mai 2021. Es zeigt das Schwanenpärchen, das seit dem Winter am Fennpfuhlsee zusammenlebte. Es versucht, ein Nest zu bauen. Dazu wurden Uferzonen am See vorsorglich vor neugierigen Passanten und Fotografen (!) abgesperrt. Aber alles war umsonst: Die Schwänin war noch zu jung für eigenen Nachwuchs. Dennoch blieb das Pärchen beisammen – und teilte sich den See mit einem dritten Schwan, dem sog. Soloschwan, der einst verletzt und daher von Passanten besonders fürsoglich betreut worden war. Zwischen dem Schwanenpärchen und dem Soloschwan bestand ein permanentes Spannungsverhältnis.

In dieser Situation kam es am 9. Oktober zu einem tragischen Zwischenfall. Am Morgen wurde ein Schwan tot und ein weiterer schwerverletzt aufgefunden. Ich war an diesem Tag nicht am See. Die Informationen, die mir über das Geschehen gegeben wurden, besagen übereinstimmend: Die Schwäne haben sich oder wurden vergiftet. Ob der überlebende Schwan tierärztlich gerettet werden konnte, ist noch nicht bekannt. Ich war heute mit der Kamera am See und konnte ein neues Schwanenduo beobachten, mutmaßlich zwei jüngere männliche Schwäne. Was diese beiden Schwäne mit dem überlebenden Schwan zu tun haben, konnte ich (noch) nicht erkennen.

Meine Fotos zeigen zunächst das bisherige Schwanenpärchen im April, Juli, September und zuletzt am 7. und 8. Oktober, einen Tag vor der Vergiftung. Es folgen zwei Fotos vom 14. Oktober, die das neue Schwanenduo zeigen. Alle weiteren Fotos sind vom heutigen Tag, zunächst drei Bilder vom neuen Duo und zum Ausklang etwas Einstimmung auf den Goldenen Herbst.

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Herbstknaller – an drei Orten

Das waren wohl die letzten drei zusamenhängenden Über-20-Grad-Sonnentage dieses Jahres. Es war der erste Hauch des diesjährigen Goldenen Herbstes. Da kann man eine kleine mehrtägige Reise machen – man kann aber auch seine Lieblingsorte an drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchen. Also heraus mit der Kamera und auf zu den „Herbstknallern – an drei Orten“! Erster Schauplatz ist – natürlich! – der Fennpfuhlpark…

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