Spätsommerromantik

Bis zum sog. meteorologischen Herbstbeginn sind es nur noch zehn Tage. Der Spätsommer geht zuende und übergibt langsam dem Herbst das Wettergeschehen. Pflanzen und Tiere genießen die letzten Sonnenstrahlen. Die Natur verfärbt sich. Die Zeit der Reife ist da und verströmt ihren romantischen Zauber. Ich war an diesem Wochenende mit der Kamera im Kiez unterwegs, um etwas von dieser Spätsommerromantik einzufangen.

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Der Weiße See stöhnt weiter

Dieser Blogartikel feiert heute ein kleines Jubiläum: Es ist der 600. Beitrag, den ich auf dieser Plattform publizieren durfte. Vereinzelte Leser gaben mir vor 10 Jahren, als ich den ersten Beitrag startete, keine gute Perspektive: zu aufwändig und intensiv seien Stil und Form, die ich gewählt hatte. Aber dank der „technischen“ Unterstützung durch das Ehepaar Pape wurden alle Klippen überwunden und durch den Zuspruch vieler konnte ich das begonnene Werk bis zum heutigen Beitrag fortführen. Dafür meinen herzlichen Dank, allen voran Thomas und Jule Pape!

Nicht zufällig widme ich diesen heutigen Jubiläums-Beitrag jenem Thema, mit dem ich 2011 begann und seitdem dutzende Male zugewandt habe: dem Weißen See und seinen Schwänen. Mein Besuch heute am See hat leider das erschreckende Bild der letzten Monate nicht verbessern können. Im Gegenteit: Der Notschrei hält an. Der Wasserstand ist trotz der wohltönenden Ankündigungen im Frühjahr durch die neue Wasseranlage bisher nicht erkennbar verbessert worden. Das ist die traurige Erkenntnis, die heute meinen 600. Jubiläumsbeitrag dominiert – trotz mancher schöner Begegnungen, etwa mit den Schwänen, dem Graureiher und einem wunderschönen Goldglänzenden Rosenkäfer, der mit einer Wildbiene auf einer Distelblüte im Rosengarten des Seeparks ein kleines Tänzchen vorführt …

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Humboldt-Forum in neuer Schloss-Fassade

20. Juli 2021: Endlich war der Tag gekommen, auf den viele schon lange gewartet hatten. Im Zentrum von Berlin wurde das Humboldt-Forum in seiner neuen Fassade das alten Berliner Schlosses eröffnet. Das größte Bauvorhaben der Bundesrepublik Deutschland, das mit der Grundsteinlegung am 12. Juni 2013 begonnen hatte, fand seinen vorläufigen Abschluss. Diese erste der dreistufigen Eröffnung umfasst zunächst sechs Ausstellungen im historischen Keller, im Erdgeschoss und in der ersten von den drei Etagen. Nach langem Hin und Her, Für und Wider wird Berlin damit auf rund 40.000 Quadratmetern (das entspricht vier Hektar!) über ein Mammutgebäude in den Maßen 184 Meter Länge mal 117 Meter Breite und 60 Meter Höhe für ein neues Zentrum für Kultur, Kunst und Wissenschaft verfügen. Dieses Zentrum teilen sich zwei Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Land Berlin, die Humboldt-Universität und die Stiftung Humboldt Forum.

Gestern war ich mit der Kamera erstmals in der neuen Kulturkathedrale unterwegs. Für einen, der dieses Großprojekt von Anbeginn zustimmend begleitet hat (siehe z. B. das Stichwort „Schloss (Berliner Stadtschloss/ Palast der Republik“ in meiner Publikation: Lexikon der Berliner Stadtentwicklung, Haude & Spener, Berlin 2002, S. 65-70), war das ebenso wie das Erlebnis des Richtfestes am 12. Juni 2015 (siehe Blogbeitrag „Neuer Inhalt in historischem Gewand“ (15.06.2015) ein besonderer Moment. Aus dem damaligen Blogbeitrag stammen zur Erinnerung die ersten beiden Fotokarten, die weiteren Fotos sind eine kleine Auswahl von gestern…

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