Kummer mit einem Kümmerling

Weißer See, der zweite Lebenstag der Schwanenküken. Am Morgen waren alle sieben Küken geschlüpft. Sechs schienen wohlauf zu sein, nur der zuletzt Geschlüpfte machte einen kümmerlichen Eindruck. Während meine Kamera Fotos vom ersten „Seegang“ der Küken machte, schien es, als kämpfte der Kümmerling um sein Leben. Und dann das Verblüffende: Einige der Geschwisterküken zeigten eine Art „Sozialverhalten“ und schienen dem Kümmerling auf die Beine helfen und ermuntern zu wollen, ebenfalls den Wassergang zu wagen. Eine bewegende und anrührende Szene – „solidarisches Verhalten“ unter den Schwanenküken!

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Hurra, wir haben es geschafft!

Heute Morgen am Weißen See: beschauliche Ruhe, wieder ein schöner vorsommerlicher Tag in der Woche nach Pfingsten. Alles scheint wie immer. Nur am Schwanennest ist alles anders als noch am Vortag, als das Schwanenpärchen seinen gewohnten „getrennten“ Brutpflichten nachging:

Als ich heute Morgen meinen üblichen Gang zum Schwanennest machte, war das Erstaunen groß: Die ersten vier Küken waren geschlüpft, ein fünftes kam vor dem Auge meiner Kamera zur Welt. Damit hatte sich wieder einmal ein Zyklus fast vollendet, der um den 10. April begonnen hatte:

Und das sind die ersten Fotos von dem faszinierenden Ereignis!

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Der Weiße See am Weltbienentag

Goethe schwärmte einst: „Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen“. In diesem Jahr traf das voll zu: Die Natur steht in voller Blüte, das Wetter konnte kaum „lieblicher“ sein.

Auch am Weißen See hatten alle Grund zur Freude: die Bade- und Sonnenhungrigen kamen voll auf ihre Kosten. Die Naturliebhaber erfreuten sich am Brutgeschehen bei den Wasservögeln, vor allem der Schwäne und Haubentaucher, aber auch an der Blütenpracht rings um den See, darunter dem Pracht-Storchschnabel mit seinen prächtigen Blüten in sattem Blauviolett, an denen sich etliche Bienen tummelten…

Aber das diesjährige Pfingstfest stand noch unter einem zusätzlichen Aspekt. Am Pfingstsonntag, dem 20. Mai 2018 beging die Welt ihren ersten Weltbienentag (World Bee Day). Die UNO hatte dazu im Dezember 2017 auf Antrag Sloweniens aufgerufen, und 115 Länder schlossen sich dem Aufruf an. Der Ruf „Save the Bees!“ stellt sich das Ziel, das weltweite Bienensterben zu stoppen, nach dem in den vergangenen Jahren bereits 30 Prozent aller Bienenvölker gestorben waren. Immerhin hängt ein etwa ein Drittel unserer Lebensmittel von der Bienenbestäubung ab!

Der gestrige Weltbienentag war für mich Anlaß, meine Kamera-Ausflüge an den Weißen See besonders den Wild- und Honigbienen zu widmen. Und das ist meine Hommage an die gr0ßartigen Bienen!

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