Herbstkehraus

Heute ist meteorologischer Winteranfang. Die Natur und unser Berliner Wetter waren noch etwas zögerlich, der Herbst kann sich nicht mit einem Schlag verabschieden. Grund genug, heute einen kleinen Streifzug durch die nahe Umbebung zu machen und mit der Kamera festzuhalten, wie der Herbstkehraus am Winteranfang aussieht: von den letzten Rosen und wilden Himbeeren über das verwelkende bunte Herbstlaub bis zu den Wasservögeln am Weißen See, unter denen – neben den drei Oldie-Schwänen – vor allem einige Kormorane Aufsehen erregen, die am See Station machen, um sich für den Weiterflug etwas aufzupäppeln …

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Tolle Akrobaten im Fennpfuhlpark

Zu den Attraktionen in unserem kleinen 14-Hektar-Park am Fennpfuhlsee gehören im diesjährigen Herbst die Eichhörnchen (wissenschaftlicher Name Sciurus vulgaris). Es handelt sich offensichtlich um mehrere Jungtiere aus einem diesjährigen Wurf, ich habe vier gezählt. Sie wirken noch etwas zierlich und haben vermutlich noch nicht die Maße der erwachsenen Tiere von bis zu 400 g Gewicht bzw. bis zu 25 cm Kopfrumpflänge erreicht. Aber mit ihrer enormen Aktivität stehen die jungen Eichhörnchen im Fennpfuhlpark den „Alten“ keineswegs nach. Unablässig sind sie auf Nahrungssuche und legen ihre Wintervorräte an, meist Samen von Zapfen sowie Erd-, Hasel- und Walnüsse, die sie reichlich von Menschenhand „serviert“ bekommen. Leider werden sie dabei auch hier von nicht angeleinten Hunden gejagt und bedroht.

Ich habe das bunte Treiben der Eichhörnchen in den vergangenen Tagen mehrfach mit der Kamera beobachtet. Besonders faszinierend ist dabei ihre tolle Akrobatik an und in den Bäumen sowie ihre Zutraulichkeit gegenüber Menschen, die ihnen Futter reichen (Fotos am Schluß). Schauen wir mal ein wenig dabei zu …

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Herbstfreude an vier Seen

In der Poesie wird der November häufig als trüber und trauriger Monat beschrieben. Der Philosoph und notorische Pessimist Friedrich Nietzsche (1844-1900) zum Beispiel wiederholt in seinem Gedicht Im deutschen November mehrfach die Zeilen:

„Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz! / Fliege fort! fliege fort!“

Natürlich können einem Betrübnis und Leid den November so schlimm vergällen, aber das muß nicht zwangsläufig sein. Ich erlebte auch den diesjährigen November von seiner schönsten Seite: dem Goldenen Herbst.

Nach dem Ausflug in den Potsdamer Park Sanssouci führte ich meine Kamera an zwei Tagen erneut auch an die vier Kiezseen Weißer See, Fennpfuhl-, Oranke- und Obersee – und erlebte nicht die Stimmung eines Nietzsche „Fliege fort! fliege fort!“, sondern eher die Goethes, der Faust sein berühmtes „Verweile doch! Du bist so schön!“ sagen läßt …

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