Hundeattacke auf die Fennpfuhlschwäne

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Eigentlich ist das heute kein Fotowetter. Der Sommer macht eine kleine Pause, und endlich regnet es! Ich war am Fennpfuhlsee unterwegs – und meine Kamera fand den Regenzauber an Blättern und Früchten wie der Mahonie, des Feuerdorns und der Hagebutten gar nicht so schlecht …

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Und dann die böse Überraschung: Es fehlt der Schwanenvater! Am Fennpfuhlsee hat es vorgestern, am 3. August, erneut einen dramatischen Zwischenfall gegeben: Die Schwäne waren von einem nicht angeleinten Hund schwer attackiert worden. Passanten berichteten, dass der Schwanenvater seine Kinder erbittert verteidigt habe und dabei erheblich verletzt wurde. Polizei und Tierrettung wurde herbeigerufen, die das Nötige veranlassten. Die Hundebesitzerin soll sich „aus dem Staube“ gemacht haben. Mehr war heute nicht zu erfahren. Meine Kamera und ich erlebten die „Restfamilie“ Schwan heute am Fennpfuhlsee in dieser Verfassung:

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16 Schwäne an 3 Seen

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Heute vor vier Wochen, am 4. Juli, erschien im BERLINER KURIER der Artikel „Die Schwanen-Hasser vom Orankesee“. Er hat reichlich Staub aufgewirbelt. Mancher zeigte sich schockiert über den sehr dramatisch dargestellten „Krieg der Schwäne“, und nicht wenige empörten sich über die „Vertreibung“ der Schwäne vom Orankesee und die von der Zeitung nach Angaben von Herrn E. Welker vermuteten Hintergründe. Es scheint, dass inzwischen Gras über die Sache gewachsen ist, weil sich herausstellte, dass die Fakten ganz anders liegen, als vom KURIER und einigen anderen Übereifrigen vorschnell vermutet und dargestellt wurde. Denn Augenzeugen und zuständige Behörden konnten bald aufklären: Die Orankeschwäne wurden nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion „zum Weißen See entführt“, sondern beim Verlassen des Orankesee im Bereich der Hansastraße aufgegriffen und dann irrtümlich zum Weißen See, wo es zu den bekannten Schäden an den dort ansässigen Schwänen kam, statt zurück zum Orankesee transportiert. Also ein tragischer Unfall infolge eines Irrtums, aber keine vorsätzliche Straftat!

Ich habe in den vergangenen Tagen die Schauplätze des Geschehens mit meiner Kamera noch einmal aufgesucht. Inzwischen gibt es kaum noch etwas, was an die Vorgänge vor über vier Wochen erinnert. Wer fragt heute noch danach, warum am Weißen See, dem Ausgangspunkt meines kleinen Rundgangs, in diesem Jahr keine Jungschwäne vorhanden sind und warum am Orankesee eins von den ursprünglich sechs Küken fehlt? Und wem fällt schon auf, dass die drei aktuellen Schwäne am Weißen See wieder eine Familie wie im Vorjahr bilden? Schließlich darf bei meinem kleinen Rundgang an 3 Seen auch der Fennfuhlsee nicht fehlen, wo die 6er-Schwanen-Restfamilie allen Unkenrufen zum Trotz weiter ihre Kreise zieht. Summa summarum also 16 Schwäne an 3 Seen – das ist doch eine Schlagzeile wert, vier Wochen nach der KURIER-Schlagzeile…

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„Tausend Farben wünsch ich mir“

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Ältere ehemalige DDR-Bürger haben beim Lesen dieser fünf Titelworte wahrscheinlich noch den berühmten Hit des tschechoslowakischen und später tschechischen Sängers Pavel Novak (1944-2009) aus dem Jahre 1973 im Ohr: „Tausend Farben wünsch ich mir, nur um meine Stadt zu malen … Rot für die Sonne … Blau für den Himmel … Grün für alle Bäume … Aber wie stell ich die Straßen und das bunte Leben dar?“

Pavel Novaks Songtext von einst bezog sich natürlich auf Prag. Aber auch Berlin in diesen Tagen ist kaum weniger bunt als das Prag der 70er Jahre. Mein heutiger Blogartikel – zufälligerweise ein kleiner Jubiläumsartikel, nämlich der 350. in fünf Jahren – ist ein Beitrag dazu: Berlin ist viel bunter als es „die Straßen und das bunte Leben“ zeigen. Berlin ist vor allem auch bunt durch seine Natur!

Tausend Farben wünschte ich mir oft, wenn ich mich mit der Kamera in der Berliner Natur bewegte. Mit Hilfe des Filter-Modus will ich noch einmal die „tausend Farben“ unserer Natur suchen, verstärken und wiedergeben: Sommerblüten, Bienen und Hummeln, Marienkäfer beim „großen Fressen“ von Blattläusen, Pinselkäfer, Nördliche Fruchtwanzen, Schmetterlinge – und am Schluß als Highlight ein Foto im „Normal-Modus“, das der RBB in BRANDENBURG AKTUELL am Abend als „Wetterfoto“ ausgewählt und ausgestrahlt hat …

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