Herbstschmuck

1-KarteDer Herbst hat Einzug gehalten und präsentiert nun seine ganze Schönheit. Dazu gehört der Herbstregen und alles, was er in der Natur hervorzaubert.

Meine Kamera fing heute einiges von diesem prächtigen Regen-Herbstschmuck ein: an wilden Rosen, buntem Herbstlaub, Lampionblumen, Pilzen, Kastanien, Eicheln und Beeren des Weißdorns, der Hagebutten und der Berberitze.

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4-DSCF3352-adbBei dem kleinen, nur wenige Zentimeter „großen“ Bauwerk in der Bildmitte handelt es sich um das Werk einer Zebraspinne (rechts im Bild; wegen ihrer wespenähnlichen Zeichnung des Körpers auch Wespenspinne oder Tigerspinne genannt, wissenschaftlicher Name Argyope bruennichi). Die Spinne war erst vor etwa 50 Jahren aus Südeuropa in unsere Breiten eingewandert und gilt inzwischen bei uns als eine der schönsten Spinnen; das Weibchen wurde 2001 zur Spinne des Jahres gewählt. Nach der Paarung frißt das deutlich größere Weibchen ihren unscheinbaren Partner auf. Die „Kannibalin“ legt dann die Eier in einem Gespinst (Kokon, Bildmitte) ab, wo sie überwintern und im nächsten Frühjahr schlüpfen. Und dieses Kleinod der Natur hat der Herbstregen dieser Tage noch geschmückt mit prachtvollen Girlanden aus funkelnden Regenperlen – ein Meisterwerk der Natur!

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Es herbstelt sehr

1-Karte1Nur noch wenige Tage, und wir haben auch den „offiziellen“ (astronomischen) Herbstanfang. Aber das Wetter wartet darauf nicht. Schon seit Tagen herbstelt es sehr – und heute ganz besonders. Fast den ganzen Tag Regen und Kühle, nicht gerade verlockend für Spaziergänger. Aber wer wie ich das Herbsteln „ganz nah“ erleben will, der geht „hinaus ins feindliche Leben“ (Schiller, Lied von der Glocke), hängt seine Kamera um – und drückt auf den Auslöser…

Auffallend, auch im Regennaß, die rasch zunehmende Herbstfärbung des Laubes, die ersten aufgesprungenen Kastanien, an nur noch wenigen Blüten vereinzelte saugende Insekten (auf den Fotos in der Reihenfolge Hornisse, Biene und Ackerhummel), selbst die Regentropfen in den Spinnennetzen am Boden fallen ins Auge. Und erst recht die vielen Beerenfrüchte an Sträuchern und Bäumen! Es scheint, als drängten sie sich alle der Kamera förmlich auf (hier zum Beispiel am Fennpfuhlsee): die knallroten Feuerdornbeeren, die länglichen, noch etwas blaßrot-grünen Berberitzen- (auch Sauerdorn-)beeren, die schon roten Hagebutten sowie Ebereschen- (auch Vogel-)beeren, und sogar, hier zum Schluß, ein paar kleine Zieräpfel nebst einer Rose – jedenfalls unübersehbar ein grandioses Schauspiel, das auch die komplett verregnete Natur bietet …

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Sommerabschied im Spreewald

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAm vergangenen Wochenende hat sich der diesjährige Sommer wohl endgültig verabschiedet. Es war ein Supersommer: der trockenste seit 10 Jahren, bundesweit fielen im Durchschnitt nur 190 Liter Regen pro qm, das langjährige Mittel liegt bei 239 l/qm. Und dieser Sommer lag mit 17,8 Grad C um 0,3 Grad C über dem Mittel der letzen 30 Jahre. Die Sonne schien zwischen Juni und August 18 Prozent länger als in einem durchschnittlichen Sommer.

Ich wollte diesen Supersommer auf meine Weise verabschieden – und fuhr wieder einmal in den Spreewald. Mein zünftiger Sommerabschied im Spreewald bestand aus zwei Teilen: 1. einer längeren Kahnfahrt rund um Lübben mit schönen „Innenansichten“ vom Biosphärenreservat, hindurch unter dem noch grünen Laubdach der Erlen und Eichen sowie unter vielen alten und neuen Spreewaldbrücken und vorbei an unzähligen der typischen Spreewaldkähne; 2. einer Wanderung auf dem Deich in Richtung Lübbenau mit einigen „Außenansichten“ vom Spreewaldtypischen, wobei zum Sommerabschied besonders die prächtigen Blutroten Heidelibellen (Sympetrum sanguineum), Männchen leuchtend rot, Weibchen gelbbraun, ins Auge fielen.

Das Sommerabschiedswetter konnte besser nicht sein. Als „Wetterkompaß“ halten die gastlichen Lübbener neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch eine „Steinzeitliche Wetterstation“ bereit…

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