Aufregung am Weißen See

Wie hat der frühe Wintereinbruch den Weißen See erreicht? Das fragte ich mich heute Vormittag und schaute mich mit der Kamera dort um. Auf den ersten Blick herrschte auch trotz Schnee und Kälte das gewohnte friedliche Bild…

Aber schon beim zweiten Hinsehen fiel auf, dass die Wasservögel ihre Mühe haben, mit den schwierigeren Bedingungen klarzukommen, vor allem an Futter heranzukommen. Zusatzfütterung ist gefragt. Die Enten mußten dabei teilweise die erste dünne Eisschicht überwinden und schlugen vor Eifer gleich einige Purzelbäume…

Aber mir fiel auf, dass bei den Schwänen eine merkwürdige Unruhe, eine sehr gespannte Aufmerksamkeit herrschte…

Der Grund der Aufregung zeigte sich bald: Auf der entgegengesetzten Seeseite war ein fremdes Schwanenpärchen gelandet! Es dauerte nur wenige Minuten, und wieder begann ein Kampf um das Revier. Der Schwanenvater stürmte zuerst los, die Mutter eilte zu Hilfe, die Fünflinge hielten sich in respektvoller Entfernung „in Deckung“. Meine Kamera musste rund hundert Meter „überwinden“, um etwas Brauchbares von der Auseinandersetzung festzuhalten. Zudem war nach wenigen Minuten bereits alles entschieden: Die „Eindringlinge“ hoben ab und flohen, die Revierverteidiger gingen in „Siegerposen“ wieder ihrem Alltag nach…

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Es wintert weiter…

Am heutigen Nikolaustag gab es in vielen Familien kleine Geschenke. Es ist traditionell der Gedenk- und Festtag des Heiligen Nikolaus, der im 3. und 4. Jahrhundert in Kleinasien (Myra, heute türk. Demre) lebte und um den sich viele Legenden ranken. Aber der heutige Nikolaustag hatte – im Unterschied zum Vorjahr – noch mehr zu bieten – ein anhaltendes Winterwetter. Ein Sprichwort sagt: Des einen Freud‘ ist des anderen Leid – oder umgekehrt: Winterdienst, Freiluftbeschäftigte und viele ältere Leute stöhnen unter dem frühen Wintereinbruch, Natur- und Fotofreunde sind entzückt über die anhaltende weiße Verkleidung der Natur. Man braucht nur eine Kamera, etwas winterfeste Kleidung und reichlich Zeit – und los geht der Nikolaus-Winterspaziergang durch den Kiez. Die Motive springen dabei von selbst vor die Kamera…

 

 

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Weiße Pracht am Winteranfang

Der zeitige Wintereinbruch vom Wochenende scheint nicht nur eine kleine Episode  zu sein: weitere winterliche Witterung ist angesagt. Heute Vormittag jedenfalls bot sich schon mal die erste weiße Pracht im Sonnenschein dar. Meine Kamera hielt ein wenig davon fest und belegt, dass auch dieser Winter nicht „traurig, öd und leer“ ist – ganz so, wie es Erzähler Wilhelm Raabe (1831-1910) dem Winter nachsagt: „Es ist soviel schönes Licht in dieser Welt.“

Besonders attraktiv heben sich natürlich in der weißen Pracht die winterharten Früchte der Dornengewächse heraus, besonders die Hagebutten und Berberitzenbeeren. Selbst die zottigen Rosengallen bekamen eine weiße Haube verpaßt – und der erste Schnee vergaß auch die leuchtenden Lampionpflanzen („Blasenkirschen“) nicht…

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