Teenies vom Weißen See vier Wochen alt

Ein ganz normaler Samstagvormittag am Weißen See, nur die kräftigen Regenschauer hindern heute manchen, seine gewohnten Runden zu drehen. Aber da war doch etwas vor genau vier Wochen, was einen Besuch heute zu einem nicht ganz „normalen“ macht: Unsere Schwanen-Teenies, jedenfalls vier von den Sechslingen, haben ihren ersten Lebensmonat vollbracht!Trotz des Regens zeigten sich die nun Vierwöchigen wieder „gut drauf“. Von der Kamera ließen sie sich auch heute nicht stören. Nachdem das Futterbetteln wenig brachte, wandten sie sich den „klasischen“ grünen Nahrungsquellen der Natur zu und steuerten dazu ihre bekannten Stellen am See an. Die Gefahrenquelle „Angler“ scheinen sie auch schon zu kennen…

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„Des Mohnes Blüte glänzt!“

Jede Jahreszeit hat unbestritten ihre schönsten Blumen. Aber im Sommer ist es besonders schwer, die Krone an eine „Königin“ zu vergeben. Bei mir steht jedenfalls eine ganz oben: die rote Mohnblüte. Seit Jahren, meist im Juni, bin ich ihr mit der Kamera „auf der Spur“ – so auch einmal mehr gestern im Potsdamer Umland. Hier kann man auf den verbreiteten sandigen Äckern, mit etwas Glück sogar auf größeren Flächen, den herrlich roten Saatmohn (Papaver dubium) antreffen. Natürlich auch seinen nahen Verwandten, den Klatschmohn (Papaver rhoeas). Sie unterscheiden sich etwas, vor allem durch ihre Kapseln: Diese sind beim Saatmohn eher länglich-keulenförmig mit mehreren Narbenstrahlen auf der Deckelkapsel; letztere ist beim Klatschmohn kahl und durchlöchert.

Kein Wunder also, dass es der rote Mohn seit jeher auch den Dichtern besonders angetan hat. Sie preisen ihn als „purpurnen“, „glühenden“, „feurigen“, „lichtdurchglühten“ Mohn. Lyriker Ludwig Uhland (1787-1862) schwärmt:

„Wie dort, gewiegt von Westen, /

Des Mohnes Blüte glänzt! /

Die Blume, die am besten /

Des Traumgotts Schläfe kränzt; /“

„Des Mohnes Blüte glänzt!“ – das habe ich gestern in selten zuvor gesehener Schönheit bewundern können: bei einer Radtour, auf einer vielleicht fünf ha großen Fläche, durchschnitten von ein paar Feldwegen, auf märkischem Sand, fast bis zum Horizont abermillionen rote Mohnblüten! Mein Auge und meine Kamera konnten sich einfach nicht satt sehen…

Und nun „ganz nah“ ran an die rote Mohnblütenpracht! Mal nimmt die Kamera meine „Königin“ einzeln ins Visier, mal in Grüppchen, mal in vertrauter Nachbarschaft mit der blau-violetten Saatwicke, auch Futterwicke genannt (Vicia sativa), mal mit noch grünen Kornähren, mal mit gelben Rapsblüten. An den Feldrainen hat auch schon mal eine Pusteblume den Vortritt. Und mit etwas Grück entdeckt man bei der Radtour auch manches Insekt, sogar manchen eher seltenen Schmetterling wie den Baumweißling (Aporia crataegi)

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Schwanenküken sind zwei Wochen alt

Mit dem Regen kam empfindliche Kühle – und das im Übergang zum ersten Sommermonat. Aber immerhin gibt es heute trotz des verregneten Sonntags ein schönes Datum zur Erinnerung:

Nun sind unsere kleinen Küken also schon zwei Wochen alt. Ich fand sie heute Vormittag wie üblich sehr aktiv und neugierig – und natürlich auch hungrig. Dabei nutzten sie – trotz leider erneuter üppiger Brotfütterung durch einige Seespaziergänger – das reichhaltige grüne Angebot der Natur – das Richtige zum „kleinen Kindergeburtstag“. Übrigens ließ der Zufall auf dem folgenden Foto zwei Küken optisch zu einem „verschmelzen“ – mit merkwürdig verdrehten Füßen…

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