Die Siebenlinge vom Weißen See feiern Halbjahr-Geburtstag

Ein schöner Spätherbsttag heute – und ein tolles Jubiläum! Was viele erhofften, ist Wirklichkeit geworden: Alle sieben Jungschwäne vom Weißen See haben ihren Halbjahr-Geburtstag erreicht. Meine „Glückwunschkarte“ erinnert an die drei Hauptstationen: den Geburtstag am 25. Mai, den Vierteljahr-Geburtstag am 25. August und den Halbjahr-Geburtstag von heute.

Die Schwäne waren heute wie gewohnt gut drauf. Zunächst begingen sie ihr Halbjahr- Jubiläum am heutigen Morgen in zwei „Gruppen“: Die eine machte auf der Strandbadseite an bekannter Stelle eine Ruhe- und Putzstunde, die andere – wahrscheinlich die Hungrigsten – ging gegenüber am Steg auf Futtertour.

  Am späten Vormittag kam es dann wieder zur „Familienzusammenführung“ im Steg-Bereich. Etliche Leute schienen das Jubiläum geahnt zu haben und bereiteten den Ewig-Hungrigen den verdienten Festschmaus. Meine Kamera war bei dieser Gala „mittendrin“, möglichst ganz nah…

Nach dem Festmahl war wieder etwas „Selbstbeschäftigung“ angesagt. Während die einen an Land ausruhten und sich putzten, ruderten die unruhigen Geister auf dem See umher und schienen bereit zu einem kleinen Rundflug. Aber neue Spaziergänger mit Futtertüten lockten sie immer wieder zurück …

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„Der Herbst streut weiße Nebel aus“

„Der Herbst streut weiße Nebel aus, / Es kann nicht immer Sommer sein!“ Ein schöner Trost von Hermann Hesse (1877-1962) – auch für den heutigen Tag. Mancher, der nicht unbedingt hinaus mußte, hat es vermutlich vorgezogen, zu Hause zu bleiben. Aber dass der trübe Herbstnebel auch seine schönen Seiten hat, wusste schon Nikolaus Lenau vor 180 Jahren, als er dichtete:

„Du, trüber Nebel, hüllest mir

Das Tal mit seinem Fluß,

Den Berg mit seinem Waldrevier

Und jeden Sonnengruß.“

Also hinaus mit der Kamera in den „trüben Nebel“ und schauen, wie unser „Berg mit seinem Waldrevier“ und allem, was da kreucht und fleucht, nebelverhüllt ausschaut!

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Zauberhafte Vorboten des Winters

Was war das heute früh für eine erste vorwinterliche Gala! Der kräftige Nachtfrost hatte Laub, Gräser und Sträucher in Weiß getaucht. Der farbige Herbstschmuck erhielt dadurch einen zusätzlichen festlichen Zauber. Meine Kamera konnte davon wieder einmal nicht genug einfangen – ganz nah, versteht sich. Die dicken Tautropfen auf den Gräsern waren zu kleinen Kristallkugeln gefroren; viele Blätter am Boden hatten unter der Last ihrer „Brillanten“ schwer zu tragen; die sog. Lampionpflanzen (eigentlich Blasenkirsche, Physalis alkekengi) mit ihren auffälligen knallroten, lampionartig aufgetriebenen Fruchtkelchen mit einer roten Samenbeere mittendrin, mußten einmal mehr schon im November ihre Winterhärte beweisen. Schauen wir einfach mal hin, welche Vorboten des Winters der Raureif über Nacht gezaubert hatte!

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