„Schwanito“ lernt das Fliegen

Der Herbst hat auch den Weißen See mit seinem Park in Gold getaucht. Aber es gibt keinerlei Anlass zu Jubel. Der Wasserstand hat einen besorgniserregenden Tiefstand erreicht. Die großen Ankündigungen zur Wasserauffüllung sind gebremst und eingeschränkt worden wegen des allgemeinen Wassermangels infolge des Klimawandels. Meine Ausflüge zum See in den vergangenen Tagen belegen die Misere erneut mit Fotovergleichen aus früherer Zeit.

Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, sich an „Schwanitos“ Dasein zu erfreuen. Heute wird er 120 Tage alt. Als sei er sich dessen „bewußt“, wollte er uns eine kleine Extrashow bieten – nämlich zeigen, wie er sich anstrengt, das Fliegen zu erlernen…

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Briesener See im Stress des Klimawandels

Mit dem Briesener See bei Lübben verbindet meine Familie ein altes Verhältnis. Ich habe das in einigen früheren Blogartikeln beschrieben. Immer wieder fahre ich mit Angehörigen gerne dorhin. Aber von Mal zu Mal erleben wir es immer krasser: Der Wasserspiegel des Sees sinkt unaufhörlich im Zuge des Klimawandels. Als ich im September 2016 dort war, titelte ich im Blog: Der Briesener See darf nicht sterben. Am vergangenen Wochenende waren wir nun wieder am See. Das Bild ist noch erschreckender. Ein alter Seeanwohner versuchte uns zu trösten: „Der See erholt sich wieder. Alle sieben Jahre hat der Wasserspiegel einen Tiefstand, danach erreicht er wieder den früheren Pegel.“ Eben das haben wir nicht vorgefunden! Verglichen mit den Wasserständen aus den 1960er Jahren, dem oben auf dem Haedfoto erkennbaren Stand von 2005 und meinen Fotos von 2016 hat der Pegel gegenwärtig einen historischen Tiefstand erreicht!

Wir haben den See in alter Tradition von Süden nach Norden entlang der Ostseite teilweise umwandert und ein trauriges Bild erlebt. Selbst die Weiterwanderung durch den schönen pilzreichen Wald hin zum nahen Barbass-See (letzte Fotos) konnte den trostlosen Anblick des Briesener Sees nicht verdrängen …

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Lichtfestival im Sparmodus

Zum Goldenen Oktober gehört in Berlin auch seit vielen Jahren das Festival of Lights. Es findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt und ist inzwischen zu einem großen Kulturevent geworden. Ich habe die meisten dieser Spektakel besucht und in Blogartikeln mit Fotos dokumentiert. Gestern war es wieder soweit.

Beim diesjährige Berliner Lichtfestival fiel mir vor allem zweierlei auf. Erstens gab es unter dem Druck der Energiekrise deutliche Einschränkungen bei der Anzahl der beleuchteten Objekte. Das trat beispielsweise im Nikolaiviertel, am Gendarmenmarkt, am Potsdamer Platz, am Humb0ldt Forum und im Regierungsviertel besonders in Erscheinung. Zweitens ist der Kunstaspekt zur Freude der Besucher weiter verstärkt worden. Was auf dem Bebelplatz, am Brandenburger Tor und am Fernsehtum geboten wurde, darf mit Recht als Lichtkunst bezeichnet werden. Meine Kamera hat – trotz des Gedränges und 0hne die „Kleinkunst“ rechts und links zu übersehen – besonders die gelungenen großen kunstvollen Highlights ins Visier genommen.

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