Seddiner Poolgeschichten

Gestern besuchte ich Familienangehörige im Potsdamer Raum, und wir starteten gemeinsam einen Ausflug in den Garten nach Seddin. Dort, im märkischen Sand entstanden, befindet sich ein schöner kleiner Pool – inzwischen ein Mini-Tummelplatz für Teichfrösche und Fluginsekten. Natürlich waren jene umgehend Ziel der Begierde meiner Kamera. Und am Abend hatten wir obendrein noch einen unerwarteten Besuch: Ein junger Buntspecht löschte mutig seinen Durst nur wenige Meter von uns entfernt – und kam so ins Fernsehen: Denn ich bot heute das Foto rbb-brandenburg-aktuell als Zuschauerfoto „Durstiger Buntspecht“ an – und vor einer Stunde war der mutige Buntspecht zum TV-Jungstar geworden (letztes Foto).

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Bei uns hat der Vandalismus keine Chance!

1. Juni – der meteorologische Sommer hat begonnen. Der Weiße See war zwar heute wettermäßig noch ein ganzes Stück davon entfernt, aber das nahende Pfingstfest zu spüren: herrliches Grün mit einigen leuchtenden Blumen, allerdings getrübt durch einen erneut empfindlich gesunkenen Wasserstand im See. Die neuen Hinweisschilder im Park scheinen erste Auswirkungen zu zeigen, die Uferwiesen sind ziemlich leer – zumal bei nicht gerade einladender Wassertemperatur – und daher auffallend sauberer als sonst …

Alles gut und schön, wären da nicht die Ereignisse am und im Schwanennest heute vor einem Monat, als das große Gelege im Nest von Menschenhand zerstört wurde. Aber die Natur hat ihre Sicherungen eingebaut. Die Schwäne nehmen einen zweiten Anlauf und bescheren sich und uns zur Freude ein neues, bisher etwas kleineres Gelege. Ich nahm es heute mit der Kamera, soweit es durch die verstärkten Sicherungsmaßnahmen möglich ist – anläßlich der Monatswiederkehr der Zerstörung – in Augenschein, um mich zu überzeugen: Bei uns hat der Vandalismus keine Chance!

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Endlich!

Das sind die neuen Hinweistafeln im Park am Weißen See. Natürlich regelt sich die Natur selbst – seit sie besteht. Erst als der Mensch auf einer bestimmtem Stufe seiner Entwicklung begann, die Natur zu zerstören, brauchte er neue, selbstgemachte Regeln im Umgang mit der Natur, von der er selbst ein Teil war, ist und bleibt. Spät, aber wohl nicht zu spät, ist diese Binsenwahrheit auch beim Bezirksamt Pankow angekommen. Nach jahrelanger „Übernutzung und Fehlnutzung“ des Sees und des ihn umgebenden Parks (siehe z.B. meinen Blogartikel vom 20.07.2020 und das hier folgende erste Foto vom 04.07.2021) sind nun mit der Anbringung der Hinweistafeln erste Schritte zu einem Stopp der Fehlentwicklung erkennbar. Endlich! Aber sie nützen nur, wenn weitere folgen und stärkere Kontrollen die Einhaltung der „Regeln“ überwachen…

Heute konnte meine Kamera bei den Wasservögeln eine Art „positive“ (natürlich zufällige!) Reaktion verspüren: Zum einen sind die Schwäne mit großem Engagement bei einer Neuauflage der Brut (das Gelege ist auf mindestens zwei, möglichweise sogar drei Eier angewachsen) und zum anderen könnte man den Flügelschlag auch anderer Wasservögel, vor allem der Enten und Haubentaucher, ganz im Sinne von Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ (1785) deuten:

„Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.“

Ergänzung am 29. Mai 2022, Sonntagmittag:

Von der Brut der Schwänin belegt ein Foto von heute Vormittag, dass das Gelege drei Eier umfasst. Und die Blesshuhnküken kommen weiter gut voran…

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