Spätherbst-Melancholie am Fennpfuhlsee

In der spätherbstlichen Sinfonie der Farben und des Lichts darf bei mir auch der Fennpfuhlsee mit seinem angrenzenden 14-Hektar-Park nicht fehlen. Man könnte meinen, See und Park hätten sich besonders für meine kleine Fotoshow herausgeputzt: Wo man auch hinschaut, gibt es Motive in Hülle und Fülle, die die reifende Natur anbietet. Und über allem breitet sich eine seltsame melancholische Stimmung aus, die vom Ende eines weiteren Jahres kündet und mahnt, dass Leben und Tod zusammengehören. Albert Camus (1913-1960), der französiche Literaturnobelpreisträger (1957), hat wohl deshalb in den bunten Herbstblättern den kommenden Frühling gesehen: „Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.“ Auch auf meinen Fotos nehmen diese „Herbstblüten“ einen zentralen Platz ein …

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Edelkastanien im Herbstschmuck

Zu den Perlen in unserem Biotop Volkspark Prenzlauer Berg gehören zwei Edelkastanien (Synonym Esskastanien), die besonders in diesen goldenen Herbsttagen die Blicke auf sich ziehen – immerhin ist die Edelkastanie/Esskastanie unser „Baum des Jahres 2018“.  Im Unterschied zu ihrer Verwandten, der Gemeinen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), ist die Edelkastanie oder Esskastanie (Castanea sativa) bei uns weitaus seltener anzutreffen. Beheimatet in der Mittelmeer- und Schwarzmeerregion, wurden sie einst vermutlich mit dem Weinbau von den Römern nach Mitteleuropa gebracht. Die in den stacheligen Fruchtbechern wachsenden Samen (Maronen) sind noch heute im Mittelmeergebiet ein wichtiges Nahrungsmittel: die Samen enthalten neben etwa 39 % Wasser vor allem 43 % Stärke und auch 2,5 % Fett.

Ich habe gestern und heute besagte Esskastanien mit der Kamera näher ins Visier genommen – und dabei am Schluß sogar noch eine Verbindung zu Halloween entdeckt …

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Spätherbst am Weißen See

Auch der Weiße See hat sein Herbstkleid angelegt. Das Lichtfestival der spätherbstlichen Natur ist in diesen Tagen auch hier zu bewundern. Ich nutzte den heutigen Sonntag dazu – schließlich mahnt die heutige Uhrenumstellung auf „Winterzeit“, dass die Herbstpracht bald zu Ende ist.

Auch diesmal zeigen meine Fotos am Anfang, dass der Weiße See noch immer unter dem Wassermangel nach der diesjährigen Sommerdürre im Gefolge des Klimawandels zu leiden hat. Das Schwanennest zum Beispiel, das zur Kükenschlupfzeit am 24. Mai noch aus dem Wasser ragte, liegt jetzt vollständig auf dem Trocknen. Das nächste Auffällige: Die Kormorane sind wieder da und fallen über die Fische her. Schließlich bot auch die Schwanenfamilie mit ihren „großen“ Vierlingen einige schöne Anblicke …

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