Ostergruß

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Frühlingsgefühle bei Minusgraden

Das Eis auf dem Weißen See ist zwar verschwunden, aber das eiskalte Wetter trotz des schönen Sonnenscheins geblieben. Was machen die Wasservögel in dieser Situation? Ich war in den vergangenen Tagen am Weißen See mit der Kamera unterwegs, um dieser Frage nachzugehen.

Die auffälligste Neuigkeit gibt es bei den Schwänen. Die sog. Altschwäne sind nun endgültig – nach einer etwas undurchsichtigen Geschichte – verschwunden, und ein neues Schwanenpärchen ist seit dem 13. März auf dem See. Es scheint so, als habe es sich mit dem See angefreundet und werde den Platz der „Altschwäne“ einnehmen. Und es bekam natürlich auch bald die leidige Konfrontation mit den nicht angeleinten Hunden zu spüren …

Und auch bei den Haubentauchern gibt es bereits reichlich Bewegung. Mehrere Pärchen konnte ich schon ausmachen, eines davon ließ heute seinen Frühlingsgefühlen besonders heftig und fotogen freien Lauf …

Und schließlich machen auch die Kormorane wieder auffällig von sich reden. Nach dem Frosteinbruch Ende Februar waren sie für einige Zeit verschunden und sind nun zurückgekehrt. Auf der Bootsanlegestelle rasteten heute bis zu acht Kormorane, um sich von der Fischjagd auszuruhen und von der Sonne in ihrer typischen Manier die gespreizten Flügel trocknen zu lassen …

 

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Gefrorener Weißer See

Der Dauerfrost der vergangenen Tage hat auch den Weißen See fast gänzlich vereist. Es blieb nur eine letzte offene Wasserstelle an der Ostseite, wo sich die gesamte Schar der Wasservögel immer dichter drängt. Die Eisdecke erreichte am Wochenende mit etwa 15 cm Stärke ausreichende Tragfähigkeit, so dass am Sonntag eine größere Zahl von Schlittschuhläufern, Eiswanderern und Neugierigen den See bevölkerte.

Natürlich schaute ich mir das Spektakel an und stürzte mich mit meiner Kamera mitten hinein in die prächtige „Eisrevue“. So also sehen uns die Wasservögel, wenn sie zu uns an die Ufer schauen! Heute, zwei Tage später, wiederholte ich die einmalige Schau, vielleicht ein letztes Mal in diesem Winter – jedenfalls noch hielt das Eis …

Und auch in dieser besonders angespannten Situation des fast zugefrorenen Sees machen die Schwäne wieder besonders auf sich aufmerksam. Nach der Umsetzung des Soloschwans an den Tegeler See schien sich das übrig gebliebene Pärchen schon auf die neue „Brutsaison“ einzustellen …

… aber dann plötzlich verließ einer von beiden den See, warum auch immer, vermutlich in Richtung Orankesee. Der Zurückgebliebene mußte heute sein Revier gegen zwei Neuankömmlinge behaupten – aber was wird nun, wohin geht die Reise?

Ergänzung am Tag danach, 7. März 2018, abends:

Das durchgreifende Tauwetter begann heute mit leichtem Schneefall, einem vermutlich letzten Aufbäumen des Winters. Auch der Weiße See und Park präsentierten sich am Morgen ganz in Weiß, aber im Unterschied zum Wochenende fast menschenleer (vgl. Headfoto oben):

Und dazu gab es diese Neuigkeit: Der vor Tagen geflüchtete Schwan des Weißenseer Pärchens wurde am Orankesee von den dortigen Schwänen derart attackiert, dass auch er von der Tierrettung umgesetzt werden mußte – wie verlautet, ebenfalls an den Tegeler See – Schwanenschicksal der besonderen Art: der Attackierer von vor kurzem wurde nun selbst ein Opfer von Attacken …

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