Herbstzauber

Was wäre der alljährliche Herbstzauber ohne den sog. Altweibersommer? Je nach aktueller mehrtägiger Schönwetterlage kommt er unterschiedlich zu uns, häufig um die Mitte September. Gestern dürfte der diesjährige Altweibersommer seinen Gipfel und vielleicht sogar sein Ende erreicht haben. Vor fünf Jahren zum Beispiel, als ich diesem herbstlichen Ereignis ebenfalls einen Blogartikel widmete, schrieben wir den 13. September. Der Herbstzauber aber war damals wie in diesem Jahr gleiche – meine ich, wenn ich die Fotos von damals mit den gestrigen vergleiche. Dabei nehmen die Spinnennetze den zentralen Raum ein, wobei sich meine Kamera wieder oberhalb und unterhalb der Netze bewegte …

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Herbstnahen

Wenn die ersten Spinnen die Aufmerksamkeit meiner Kamera auf sich lenken, dann steht der Herbst vor der Tür. Blätter färben sich bunt, Blüten welken, Fluginsekten machen ihre letzten Touren, Beeren reifen.

Es war heute also höchste Zeit, mit der Kamera auch wieder einmal durch die heimischen Gefilde zu streifen. Und es hat sich auch diesmal gelohnt: Berberitzen- und Mispelbeeren, Kastanien, Wildhimbeeren, buntes Laub, Spinnennester, Erdhummeln und Wespen, im Fokus der Kamera vor allem eine Deutsche Wespe, die sich an überreifen Wildhimbeeren labte…

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Das Tor zum Spreewald

Das Tor zum Spreewald ist Lübben – seit vielen Jahrhunderten. Die Stadt liegt 50 Meter über NN und damit deutlich höher als der Spreewald. Diese geografisch „herausragende“ Stelle zwischen dem Ober- und Unterspreewald erkannten schon sehr früh die seit der Völkerwanderung um 400 bis 500 einwandernden slawische Stämme. Um 900 soll auch das heutige Lübbener Gebiet besiedelt und um 1200 bis 1220 nach dem Magdeburger Stadtrecht die Stadt Lübben gegründet worden sein. Obwohl die Stadt seitdem in den vergangenen 800 Jahren unendlich viel an Zerstörungen und Leid erfahren hat, gibt es noch einige wenige Erinnerungen an die vergangenen Zeiten: darunter der LIUBA-Gedenkstein im Stadt-Hain, die Reste der alten Stadtmauer, die Paul-Gerhardt-Kirche mit dem Denkmal, das Schloß und einige andere Gebäude.

Diese Relikte aus alten Zeiten im Verbund mit der einzigartigen Geografie des Spreewaldes, aber natürlich auch die 15 Jahre, die wir in Lübben gelebt haben, bilden die Faszination, die mich immer wieder mal zu einer Fahrt in den Spreewald auffordern. So auch gestern, wesentlich begünstigt durch das schöne spätsommerlich-frühherbstliche Wetter. Also auf mit der Kamera nach Lübben, dem Tor zum Spreewald!

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