Schwanito liegt gut im Rennen

Heute am Weißen See, vermutlich einem der letzten sonnig-warmen Herbsttage. Inzwischen leuchtet auch das Eichenlaub, andere Bäume haben ihre Blätter abgeworfen und am Boden einen schönen bunten Teppich „ausgerollt“. Aber der Wasserstand im See sinkt weiter.

Bei den Schwänen interessierte mich heute eine Frage besonders: Wie weit ist „Schwanito“ eigentlich in seiner Entwicklung? Er kam bekanntlich nach der Tragödie des zerstörten ersten 8-Eier-Geleges als allein Überlebender aus dem zweiten 4-Eier-Gelege am 1. Juli, also mit erheblicher Verspätung gegenüber früheren Kükengenerationen, zur Welt. Seitdem genießt er die besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge nicht nur seiner Eltern, sondern auch zahlreicher Menschen im Umfeld des Weißen Sees. „Schwanito“ wurde zum „King vom Weißen See“.

Heute verbrachte Schwanito nun seinen 138. Lebenstag – mopsfidel, in bester Verfassung. Seit Tagen versuchen seine Eltern, ihm das Fliegen beizubringen. Er selbst scheint daran auch Interesse zu haben, wie meine Kamera heute belegt: Urplötzlich brach er alleine auf, rannte paar Schritte auf dem Wasser und erhob sich wenige Zentimeter. Allerdings ist die Fotoqualität davon schlecht, die große Entfernung zwischen Schwanito und meiner Kamera ließ leider nicht mehr zu. Müßte aber Schwanito im November nicht längst weiter sein und höher fliegen können? Dazu verglich ich die heutigen Fotos mit früheren von anderen etwa gleichaltrigen Schwänen, zum Beispiel den Siebenlingen von 2020. Diese hatte ich bei Flugübungen am 22. September 2020 fotografiert und dies auch in einem Blogartikel dokumentiert. Und das Erstaunliche: Die Siebenlinge waren an jenem 22. September 134 Tage alt (geschlüpft am 12. Mai 2020), also bis auf vier Tage so alt wie Schwanito heute. Und wie sich die Bilder (am Schluß dieses Blogbeitages) ähneln! Daher mein Fazit: Schwanito liegt gut im Rennen

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Spreewald-Herbstmalerei

Auch zum Spreewald ist in diesem Blog schon viel gesagt und mit Fotos garniert worden. Gestern nutzte ich das herrliche Herbstwetter, um abermals meine Goldkrone an den Spreewald zu vergeben – natürlich nur in Form einiger Fotos. Dazu hatte kein anderer als Johann Wolfgang von Goethe auch für diesen Ausflug das Fazit längst vorgegeben: „Der Herbst ist immer unsere beste Zeit“ …

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Nicht nur Glanz im Park Sanssouci

Der Potsdamer Park Sanssouci im Goldenen Herbstkleid – auch das gehört zu meinen alljährlichen Standardausflügen gegen Ende Oktober. Das erneut ungewöhnlich warme Herbstwetter schuf dafür am Wochenende beste Voraussetzungen.

Diesmal hielt ich mich noch weniger an den Sehenswürdigkeiten des Parks auf, alles ist weltbekannt. Vielmehr wollte ich diesmal etwas näher in Augenschein nehmen, wie der Klimawandel dem Park zusetzt – wie sich Licht und Schatten der Kamera darbieten. Oder anders gefragt: Welche Schatten hat der Klimawandel bisher auf die UNESCO-Welterbestätte Sanssouci (seit 1990) geworfen?

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