„Wie schön sich Bild an Bildchen reiht“

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Diese Titelzeile könnte auch zusammenfassend über den drei zuletzt geschriebenen Blogartikeln stehen: „Bild an Bildchen“ reihte sich an drei verschiedenen Standorten zu einer schönen Parade des diesjährigen „Goldenen Herbstes“. Die Titelzeile stammt aus dem Gedicht „Verklärter Herbst“, geschrieben von dem schon in jungen Jahren verstorbenen österreichischen Lyriker Georg Trakl (1887-1914), das so endet:

„Wie schön sich Bild an Bildchen reiht / Das geht in Ruh und Schweigen unter.“

Der „Goldene Herbst“ hat dem „Verklärten Herbst“ Platz gemacht: mit weniger Sonne und mehr Regen – aber nicht weniger farbstrotzenden Bildern. Meine Kamera hat auch davon einiges eingefangen und der Herbstparade hinzugefügt: den leuchtenden Fruchtschmuck von roten Berberitzen- und violettroten Niederen Purpurbeeren, von Hagebutten, Eibenfrüchten und sogar noch Himbeeren; hinzu kommen die weißen und violetten Blüten der frostharten Herbstastern (Aster dumosus), die den letzten Bienen-Ausflügen ein Ziel bieten und zusammen mit den bunten Blättern das einmalig schöne Herbstambiente zaubern …

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Große Herbstparade im Fläming

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Nach den beiden diesjährigen Herbstparaden am Berliner Weißen See und im Spreewald folgt schließlich noch eine dritte: im Fläming. Dieser Höhenzug mit seiner maximalen Höhe von 200 m (Hagelberg) und seiner respektablen Ausdehnung von rund 100 mal 30-50 km (genau: 4 361 qkm) gehört ebenso wie der Spreewald zu den von Berlin aus besonders gut zu erreichenden Ausflugsparadiesen – auch für mich.

Der Fläming liegt im Südwesten von Berlin im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Ausgangspunkt meiner gestrigen kleinen Wanderung war die Bahnstation Medewitz hinter Bad Belzig an der Bahntrasse Berlin – Dessau; mein Wanderzielpunkt war der Findling „Elefantenstein“. Der Fläming ist kein Mittelgebirge, sondern als Teil des sog. Südlichen Landrückens ein Produkt der Eiszeit, die vor über 400 000 Jahren begann und vor etwa 10 000 Jahren endete. Damals schob sich von Skandinavien aus ein riesiger Inlandeisschild in drei großen Vorstößen (in der sog. Elster-, Saale- und Weichselkaltzeit) bis an den Rand der Mittelgebirge vor. Das Eis und beim jeweiligen Abtauen das Wasser formten in Gestalt von Grundmoränen, Endmoränen, Sanderflächen, Flußtälern und Seen die Landschaft – und so auch den heutigen Fläming. Seine heutige Prägung erhielt er vor allem in der mittleren, der sog. Saale-Kaltzeit, die den riesigen Zeitraum von etwa 300 000 bis 130 000 Jahren vor heute umfasste. Der jüngste Eisvorstoß (Weichselkaltzeit) erreichte allerdings das heutige Flämingareal nicht mehr.

Zu den sichtbarsten Zeugen dieses eiszeitlichen Ursprungs gehören im Fläming auch die Findlinge, eine Unzahl kleiner, großer und sehr großer Steine, die durch die europäische Inlandvergletscherung nach Süden transportiert wurden und nach dem Abtauen des Eises besonders im heutigen Fläminggebiet liegen blieben. Eine „Findling-Wanderung“ im Fläming ist besonders im „Goldenen Herbst“ sehr attraktiv, wie meine gestrigen Fotos vermitteln …

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Große Herbstparade im Spreewald

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Nach der Herbstparade am Weißen See wollte ich mir auch die diesjährige  Herbstparade im Spreewald ansehen – wie seit Jahren schon. Ich wählte eine besonders attraktive kleine Wanderstrecke im Oberspreewald zwischen Lübbenau und der alten Waldgastwirtschaft Wotschofska aus: Man überquert dabei insgesamt 14 Brücken über eine Vielzahl von Fließen, die mit einer Gesamtlänge von 1 550 km das Biosphärenreservat Spreewald  durchziehen, wobei aber nur auf rund 250 km während der Saison Touristenkähne unterwegs sind.

Meine Kamera fing einiges von der großen Herbstparade im Spreewaldrevier Lübbenau-Wotschofska ein, vom Goldenen Herbstkleid, das sich am Vormittag bei Hochnebel zunächst noch nicht voll zeigte, vom Spreewaldambiente der vielen Brücken und Kähne, von der typischen urwüchsigen Natur dieser einzigartigen Landschaft …

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