Frühlingsaufbruch an fünf Seen

1-Karte-1Überall sprießt die Natur. Anlaß genug, wieder einmal meine traditionelle Fünf-Seen-Tour zu starten: Vom Weißen See zum Faulen See, Orankesee und Obersee, von dort schließlich zum Endpunkt Fennpfuhlsee – das Fahrrad ließ ich vorsichtshalber noch zu Hause stehen.

Meine Kamera fängt überall den Frühlingsaufbruch ein – mit all seinen herrlichen Facetten in der Pflanzen- und Tierwelt. Am Weißen See mache ich den ersten Haubentaucher aus, leider ist die Kamera nicht schnell genug, um ihn bei einer „Sitzprobe“ im Vorjahresnest zu fotografieren. [Einfügung 24 Stunden später, 13. März, 9:36 Uhr: Meine Kamera fängt an jener Stelle das Haubentaucherpärchen ein, das es nicht bei einer „Sitzprobe“ beläßt, sondern seinen Frühlingsgefühlen freien Lauf läßt; dazu die eingefügten Fotos]. Am Orankesee dagegen etwas mehr Tristesse; da werden Feuerwanzen zum Highlight, die ein erstes Sonnenbad nehmen. An den fünf besuchten Seen stellen sich insgesamt zehn Schwäne der Kamera; nur am Orankesee konnte ich keine ausmachen, dafür am Faulen See noch eine „Zweikinder-Vorjahres-Familie“, im friedlichen Zusammenleben mit Graugänsen. Und überall grünt und blüht es, an den Obstbäumen und Ziersträuchern zeigen sich die ersten Blüten …

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Weitere Frühlingsboten – im Anflug

1-Karte-1Vor zwei Jahren überschrieb ich meinen Blogartikel mit der Gedichtzeile von Eduard Mörike (1804-1875): „Frühling, ja du bist’s!“ Nichts könnte auch heute die Eindrücke von meinem Foto-Spaziergang besser ausdrücken, als dieses berühmte Frühlingsgedicht, das ich schon vor rund 65 Jahren in der Schule auswendig gelernt hatte und so beginnt: „Frühling läßt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte…“

Egal, ob meteorologischer oder kalendarischer Frühlingsanfang – der Frühling ist da – „Dich hab ich vernommen!“, sagt Mörike. Die ersten Vorboten des Frühlings stehen nun in voller Pracht  – und auch die Stare sind inzwischen da und zur „Starparade“ angetreten, den erbeuteten Wurm triumphierend in die Kamera haltend  …

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2-Karte-2Und nun kommen die nächsten sehr „bekannten Flugobjekte“ hinzu: die Bienen und Hummeln. Mit riesigem Eifer und „Appetit“ stürzten sie sich heute auf die Weidenkätzchen, ohne sich im geringsten von meiner Kamera stören zu lassen …

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Jubiläum zum Frühlingsanfang

1-Karte-1Der heutige Tag ist in doppelter Hinsicht einen Blogeintrag wert. Zum einen ist der Winter, meteorologisch gesehen, vergangen: Wir haben heute den (meteorologischen) Frühlingsanfang und können nun endlich auch „offiziell“ mit August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben (1798-1874) jubeln: „Winter, ade! / Frühling, juchhe!“ Zum anderen aber beschert dieser Tag mir ganz persönlich ein kleines Jubiläum: Ich schreibe meinen 200. Blogartikel seit dem ersten am 25. Mai 2011. Am Schluß komme ich darauf noch einmal zurück.

Das „Winter, ade!“ spüren wir „inoffiziell“ schon seit Wochen. Der vergangene Winter war zu warm, zu trocken und „zu hell“. Heute wurde mitgeteilt (Angaben laut BERLINER KURIER), dass die vergangenen drei Wintermonate im Berliner Raum rund 3,1 Grad wärmer waren als im langjährigen Mittel; wir hatten einen der mildesten Winter seit 1881. Zudem fielen deutlich weniger Niederschläge (35 Prozent) und schien die Sonne deutlich häufiger (20 Prozent), beides ebenfalls gemessen am langjährigen Mittel. Im März soll das Frühlingswetter anhalten, Meteorologen erwarten Temperaturen zwischen 7 und 15 Grad.

Der heutige erste „offizielle Frühlingstag“ hat diese Prognose schon mal klar bestätigt. Ich besuchte mit meiner Kamera jene Frühlingsindikatoren, die schon meine jüngsten Blogbeiträge geprägt haben, allen voran Weidenkätzchen, Krokusse und Schneeglöckchen. Dabei zeigt ein Vergleich mit Märzanfängen früherer Jahre, dass die Natur dem Kalender um etliche Wochen voraus ist – die Entfaltung der Knospen und Blüten ist unverkennbar …

2-Karte-22-Karte-2a3-DSCF9774-adb4-DSCF9786-adb5-Karte-3 6-DSCF9687-adb7-DSCF9755-adb8-Karte-49-DSCF9672-adb10-DSCF9855-adb11-Karte-5Eine schöne Blumenpracht also schon am diesjährigen 1. März. Ich freue mich, dass ich diese statt trüber Winterbilder in meinem Jubiläums-Blogartikel präsentieren kann. Vielleicht ist das eine kleine Ermunterung für die anderen Blogfreunde, sich ebenfalls mit dem Frühlingsbeginn wieder verstärkt in ihren Blogs zu melden – so wie beim Aufbruch im Frühjahr 2011, als wir uns am Weißenseeer Schwanennest an den Küken erfreuten, die Fotos vom Weißen und Malchower See, Staaken und anderswo in die neuen Blogs stellten und Gedanken austauschten. Aus sicher unterschiedlichen Gründen hat sich manches verändert, aber  die Zeit des Winterschlafes sollte vorbei sein. Die neu erwachende Natur wartet darauf!

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