Krokus-Parade an drei Seen

Die Krokusblüte zieht sich in diesem Jahr durch die aktuelle kühle Witterung in die Länge. Am 8. Februar, also schon vor einem Monat, sah ich im Volkspark Friedrichshain den ersten diesjährigen Krokus, neben Schneeglöckchen und Winterlingen bei uns traditionell die ersten Frühblüher des Vorfrühlings.

Inzwischen hat der erste Frühlingsmonat begonnen. Gestern wollte ich etwas näher hinschauen, wie weit die Krokusblüte inzwischen in Berlin vorangekommen ist. Ich wählte, wie schon oft in der Vergangenheit, die drei nahen Seen Weißer See, Orankesee und Obersee als Ausflugsziele – und wurde nicht enttäuscht. Meine kleine Fotoauswahl rechtfertigt den Titel Krokus-Parade an drei Seen. Sie wird flankiert von einigen nicht minder sehenswerten Frühlingsboten, die alle zusammen Emanuel Geibels „Hoffnung“ bekräftigen: „Es muß d o c h Frühling werden“ …

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Vorfrühling im Spreewald

Etwa vor einem Jahr, am 2. März 2018, war ich im Spreewald und titelte einen Tag später meinen Blogartikel: Vereister Spreewald. Die Lausitzer Rundschau überschrieb an jenem Tag ihren Titelbeitrag: „Die Lausitz bibbert im Dauerfrost.“

Ganz anders ist die Wetterlage in diesem Jahr. Seit Tagen dominiert ein stabiles Hoch das Wetter in Mitteleuropa, versperrt die Zufuhr von extremer Kaltluft, und die Sonne kann ungehindert den Boden am Tag aufheizen. Statt Dauerfrost haben wir einen prächtigen Vorfrühling. Also wieder mal ab in Richtung Lausitz! Der Magnet „Vorfrühling im Spreewald“ lockte mindestens ebenso wie zuvor der „Magnet Park Sanssouci“. Und meine Erwartung wurde nicht enttäuscht. Bei einer kleinen Kahnfahrt fing meine Kamera zunächst „Innenansichten“ vom hohen Wasserstand in den Fließen mit ihren „Spreewaldoriginalen und -typen“ ein, später folgten an Land einige hübsche Überraschungen wie ein hämmernder Buntspecht und die drei Frühblüher Schneeglöckchen, Winterling und Krokus in enger Dreisamkeit vereint …

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Magnet Park Sanssouci

Das war gestern ein echter Frühlingstag, obwohl der Kalender noch Winter anzeigt: wolkenloser Himmel von früh bis spät bei 15 Grad plus. Also raus in die Natur, und zwar dorthin, wo man den Frühling mit den „Augen“ der Kamera möglichst „ganz nah“ erleben kann.

Die Auswahl fiel nicht schwer. Ich machte wieder einmal einen mehrstündigen Ausflug nach Potsdam. Hauptziel war der Park Sanssousi und dort besonders der sogenannte Marlygarten. Von früheren Besuchen weiß ich, dass dieser 1846/47 durch Peter Joseph Lenné (1789-1866) angelegte Parkbereich an der Friedenskirche zu Beginn des Frühlings besonders sehenswert ist – wegen der Blütenpracht von Winterlingen und Krokussen

War schon allein die Blütenpracht der Krokusse und Winterlinge im Potsdamer Marlygarten den Ausflug dorthin wert, so wurde das noch enorm verstärkt durch das „Erlebnis Bienen“. Denn auch die Frühblüher im Marlygarten sind die ersten großen Anflugstationen der Wild- und Honigbienen nach dem Winter. Meine Kamera hielt fest, mit welcher Hingabe diese bedrohten, aber ökologisch unentbehrlichen Insekten ihr Tagwerk vollbringen. Immerhin gelten gegenwärtig über 50 Prozent der Bienenarten als bedroht, auch deshalb, weil weltweit nur noch 23 Prozent der Natur an Land unberührt sind, vor hundert Jahren waren es 85 Prozent (siehe auch Klein, aber fein, 2018).

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