Dramatik am Hornissen-Nest

Es begann alles sehr friedlich. Ich startete einen spätsommerlichen Rad-Ausflug ins Potsdamer Umland – wie schon so oft. Abgeerntete Felder, Strohballen, Stoppeln…

Plötzlich aber sah ich im Vorüberfahren etliche Hornissen an einem alten Baum. Natürlich sofortiger Stopp, die Kamera „geschärft“ und – bei vorsichtiger Annäherung – Erkundung des Geschehens. Ich hatte tatsächlich den Eingang zu einem Hornissen-Nest vor mir. Ich „schoß“ – ganz nah, versteht sich – das erste Foto. Sicherheitshalber trat ich wieder einige Schritte zurück, um nicht in die Flugbahnen der Hornissen zu geraten. Es folgten bei diesem Vorgehen noch einige weitere Fotos. Die Hornissen gingen scheinbar ungestört ihrem Tagwerk nach, und mir schien die Situation nicht bedrohlich. Dann aber spürte ich plötzlich einen Schmerz am/im Oberarm – eine Hornisse hatte offensichtlich im Flug einen Angriff gestartet und mich gestochen. Ich mußte meine Tour abbrechen – und habe noch drei Tage danach ein „Andenken“ an meine Unvorsichtigkeit …

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Vierteljahres-Jubiläum am Weißen See

Zu meinem Hochsommer-Kaleidoskop gehören auch die Schwäne vom Weißen See – natürlich. Und dieses Wochenende gibt Anlaß, sich ihnen ganz besonders zuzuwenden: Heute „begehen“ sie ihr Vierteljahres-Jubiläum – bei tropischen Temperaturen und vollen Badestellen am See.

Ich besuchte die Schwäne am Morgen, als der Trubel noch nicht begonnen hatte. Die Großfamilie (seit einigen Wochen um ein Schwanenkind verkleinert) aalte sich noch im Gras…

Dann brach man auf, das Wasser und die Brotfutterplätze lockten. Es ging wie meist hinüber zum Steg und den (vorerst noch) spärlich bevölkerten Badestellen…

Aber zu meiner Freude stützten sich die Schwäne bei ihrem Jubiläums-„Festmahl“ nicht nur auf die Futterangebote der Passanten, sondern „besannen“ sich auch auf ihre natürlichen Futterquellen…

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Hochsommer-Kaleidoskop dreht sich weiter…

Das Kaleidoskop, der „Schönbildschauer“, soll 1814 im schottischen Edinburgh von einem gewissen David Brewster erfunden worden sein. Beim Hineinschauen in eine Röhre erzeugte er mit Hilfe von Spiegeln und Glasstückchen ornamentartige Figuren, die sich ständig verändern. Es mag sein, dass die heutigen Fun-Instrumente wie iPod, iPhon und Blu-Ray-Player noch mehr Begeisterung auslösen – aber des Wort Kaleidoskop als Sinnbild für ständig wechselnde Eindrücke ist auch nach fast 200 Jahren seit seiner Erfindung geblieben.

Mein Hochsommer-Kaleidoskop jedenfalls dreht sich weiter. Bei einem neuerlichen Ausflug ins Falkenberger Naturschutzgebiet bot sich wieder ein schönes Panorama ständig wechselnder Eindrücke. Es beginnt bei den deutlichen Spuren, die die starken Regenfälle dieses Sommers überall hinterlassen haben und von denen Pflanzen und Tiere noch immer reichlich zehren…

Aber zugleich erinnert mein Hochsommer-Kaleidoskop auf der Falkenberger Flur auch an das baldige Ende des Sommers und den nahenden Herbst. Vieles ist schon verblüht, auf den Feldern steht das reife Getreide. Bei den Filzkletten sieht man nur noch wenige der hübschen Blüten, während die Farbenpracht der Äpfel geradezu zu Fotoexperimenten herausfordert – und mein „Hochsommer-Kaleidoskop“ bereichert…

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