
Nach dem Festival of Lights folgte in den vergangenen Tagen der Paukenschlag der Natur: Das machtvolle „Herbst-Krescendo“, wie ich es vor fünf Jahren in einem Blogartikel in Anlehnung an Bruno H. Bürgel (1875-1948) über meine damaligen Fotos geschrieben hatte. Es ist eine Art Jahresgipfel an Naturschönheit und Farbenpracht. Das Festival of Lights hatte in diesem Jahr noch mehr Menschen in seinen Bann gezogen und unbestritten viel Sehenswertes geboten – aber dem herbstlichen Lichtfestival der Natur in den vergangenen Tagen konnte es abermals nicht das Wasser reichen.
Meine Kamera hat ein paar Fotos vom Lichtfestival der Natur an zwei Schauplätzen eingefangen – natürlich am Fennpfuhlsee und im Biotop Volkspark Prenzlauer Berg …













Das Foto sagt alles auf einen Blick: Das Festival of Lights, das nun schon zum 14. Mal stattfand, hatte Berlin vom 5. bis 14. Oktober wieder fest im Griff. Seine Anziehungskraft war größer denn je. In der Innenstadt vom Fernsehturm bis zu den „Linden“ drängten sich – begünstigt durch das Spätsommerwetter – in den Abend- und Nachtstunden Hundertausende, soviel wie nie zuvor. Unter den Linden gab es zeitweise kaum ein Durchkommen. Und die einige Darbietungen an Lichtprojektionen von über 60 Künstlern aus vielen Ländern haben an Faszination zugenommen, insbesondere an den Gebäuden am Bebelplatz, vor allem am Hotel de Rome und an der Alten Bibliothek.
















Aber das Leben der Wasservögel nimmt trotz dieser Widrigkeiten seinen Lauf. Gestern zog vor allem das Geschehen am Nordufer die Aufmerksamkeit meiner Kamera auf sich. Im Geäst eines ins Wasser gestürzten Baumes hatte sich ein Graureiher festgesetzt. Eine ganze Weile ging er dort seinem Tagwerk nach – bis die Schwanenfamilie seine Bahn kreuzte: Und der Graureiher machte dabei trotz der Übermacht der Schwäne eine erstaunlich gute Figur …









