Tropfen auf den heißen Stein

1-KarteNach der anhaltenden Hitze von bis zu 36 Grad C am Wochenende zogen heute nun auch über uns einige Regenschauer hinweg. Die vermuteten schweren Unwetter wie in anderen Teilen Deutschlands blieben glücklicherweise aus. So blieb es bei einigen „Tropfen auf den heißen Stein“ – bevor in einigen Tagen die Hitze weitergehen soll.

Grund genug, mit der Kamera das „Großereignis Regen“ festzuhalten. Ich wählte diesmal den nahe gelegenen Fennpfuhlsee nebst Park inmitten unserer Großsiedlung, die im vergangenen Jahr 40 Jahre alt wurde und seit 2001 dem Ortsteil den Namen gibt. Und welche merkwürdige Duplizität der Ereignisse: Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte ich dieses kostbare Kleinod der Natur ebenfalls ausgiebig fotografiert.

Heute präsentierten sich See und Park nun im nassen Regen-Outfit – unter dunklen Regenwolken…

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Heißer Sommer

1-Karte1Was im nassen und kühlen Mai und auch noch am Siebenschläfertag kaum jemand vorauszusagen wagte (allerdings BILD am 29. Juni für Juli und August: „Keine große Hitze, aber auch keine Dauerkälte [!])“, ist seit vier Wochen über uns gekommen: ein heißer Sommer. Aus dem zu feuchten Frühsommer ist ein zu trockener Hochsommer geworden. Zur Freude der einen, zum Verdruß der anderen.

Meine Kamera fing Bilder im Kiez ein, die die schöne Seite dieses heißen Hochsommers zeigen. So zum Beispiel die in feuchter Umgebung siedelnden Sumpf-Kratzdisteln (Cirsium palustre), die nun meist vertrocknet und ausgereift sind und dem Sommerwind ihre Samen anvertrauen…

2-DSCF1024-adb3-DSC_6711-adb4-DSC_6747-adb4-DSC_6705-adbAber noch sind nicht alle Sumpf-Kratzdisteln verblüht. Zusammen mit den noch immer reichlich blühenden Malven- und Doldengewächsen sind sie exzellente Gastgeber für Steinhummeln (Bombus lapidarius), Braune Weichkäfer (Rhagonycha fulva), Hainschnirkelschnecken (Capaea hortensis) und vereinzelte Schmetterlinge wie der Große Kohlweißling (Pieris brassicae).

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Hochsaison der Luftakrobaten

1a-KarteSie gehören in unseren Breiten im Sommer zu den größten Attraktionen im ewigen Kreislauf der Natur: die Fluginsekten. Wer sich in diesen Tagen im Freien aufhält, kann ihre Akrobatik überall beobachten. In blütenreichen Arealen legen sie ihre Zwischenlandungen ein – und bieten der Kamera, ganz nah, versteht sich, herrliche Anblicke.

Heute standen bei mir einige Käfer im Mittelpunkt. An der Spitze der Ameisen-Sackkäfer (Clytra laeviuscula) aus der Familie der Blattkäfer, ein bis zu einem Zentimeter langer, etwas plump aussehender walzenförmiger Käfer, dessen rötlich-orangene Deckflügel nur je ein schwarzer Punkt an der Schulter und in der Mitte ein größerer schwarzer Fleck zieren. Meine Fotos zeigen ihn als großartigen Luftakrobaten…

2-DSCF0382a 3-Karte4-DSCF0356aWo der Ameisen-Sackkäfer im Hochsommer seine Akrobatik zelebriert, sind auch die Vertreter aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) nicht weit, allen voran der bei uns verbreitete Siebenpunkt (Coccinella septempunctata), der bei seiner Luftakrobatik immerhin 75 bis 91 Flügelschläge pro Sekunde (!) leistet. Natürlich sind auch die Braunen Weichkäfer (Rhagonycha fulva) mit von der Partie, die schon häufig vor meiner Kamera posierten…

5-DSCF0439aDSCF0636-adb8-DSCF0452aDSCF0622Neben den Flugkäfern vollbringen auch die Honigbienen (siehe dazu auch die Daten im vorangegangenen Blogbeitrag) ein ebenso riesiges Flugpensum wie die Hummeln und Schmetterlinge (im Foto ein Zitronenfalter / Gonepteryx rhamni). Ich fotografierte sie u. a. an Blüten der Filzklette (Arctium tomentosum), des Wiesenstorchschnabels (Geranium pratense) und der Distel… 

11-DSCF0344a12-DSCF0457aDSCF0502adbDSCF0510-adbDSCF0513-adbDSC_6641-adbÜbrigens fing meine Kamera auch heute wieder – neben den Fluginsekten – einige merkwürdige Luftakrobaten ein, denen man das am wenigsten zutraut: Schnecken…

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