Weitere gute Bekannte

Bei meinen gestrigen „Begegnungen nach dem Gewitter“ hatte ich sie noch vermißt. Aber wie Phönix aus der Asche waren sie heute urplötzlich da, als ich mich mit der Kamera auf ähnlichen Pfaden wie gestern bewegte: die Braunen Weichkäfer (Rhagonycha fulva). Von den stummen Gesetzen der Natur gesteuert, zelebrieren sie – fast auf den Tag genau wie im Vorjahr – ihre großen Massenpaarungen. Und wieder ein optischer Schmaus für meine Kamera!

Natürlich gaben sich heute Vormittag auch alle anderen Bekannten, die ich gestern vor der Linse hatte, wieder ein Stelldichein. Allen voran Bienen und Hummeln, aber auch jene Schwebfliegen, die ich gestern noch unsicher als „Gelbe Halmfliegen“ ausgemacht hatte. Das aber ist nicht richtig. Heute bin ich mir sicher: das wunderschöne Geschöpf heißt „Gemeine Wespenschwebfliege“ (Chrysotoxum cautum). Als „Entschädigung“ für meinen Irrtum posierten die Hübschen heute gleich noch einmal vor der Kamera…

Bei den atemberaubenden Flugshows der Wespenschwebfiegen wäre mir fast noch eine merkwürdige grüne Spinne entgangen, die sich gerade an einem gefangenen Insekt gütlich tat: eine (so habe ich sie identifiziert) „Grasgrüne Huschspinne“ (Micrommata rosea)

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Begegnungen nach dem Gewitter

Das waren Gewitter in den letzten Tagen und Nächten wie lange nicht – und das eine Woche nach dem verregneten Siebenschläfertag! Wie immer nach großen Gewittern schien es auch diesmal so, als würde die Natur aufatmen und sich in neuem Glanz präsentieren. Das mußte ich heute Morgen mit der Kamera „ganz nah“ anschauen – und wurde reich belohnt…

Besonders die Insekten nutzten die Gunst der Stunde und labten sich auf ihre spezifische Weise. Zweiflügler, wahrscheinlich gelbe Halmfliegen (Chlorops pumilionis) schwebten von einer Blüte zur anderen. Mutmaßlich ein Dukatenfalter (Heodes virgaureae) war ebenso dabei wie Bienen, Hummeln, Marienkäfer – und sogar Schnecken wagen sich hoch hinaus…

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Wiedersehen in bekanntem Ambiente

Endlich konnte ich heute nach längerer Pause wieder mal per Fahrrad das Naturschutzgebiet der ehemaligen Falkenberger Rieselfelder besuchen. Es wurde ein Wiedersehen in bekanntem Ambiente: mit nur noch wenigen Wasservögeln auf den stark geschrumpften Wassenflächen, mit unzähligen Mohn- und Kornblumen, Kamillenblüten, mit noch geschlossenen, aber bald aufblühenden Filzkletten, mit ersten wilden Kirschen und schon roten Äpfeln  – und vor allem mit unzähligen Bienen, Marienkäfern und – zu meiner größten Freude – auch mit vielen, in der heißen Luft des Tages umher wirbelnden Libellen. Alles fast auf den Tag genau wie vor einem Jahr, als ich dieses Schauspiel schon einmal erlebte.

Bei A. H. Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), dem Dichter des „Liedes der Deutschen“, heißt es so schön: „Alles Schöne kehret wieder.“ Heute habe ich es wieder einmal in ganzer Pracht erlebt – und die Kamera hat etwas davon festgehalten…

 

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